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Hund auf Wiese

Rückverfolgbarkeit von Haustieren

Die VIER PFOTEN Modelllösung zur Beendigung des illegalen Welpenhandels

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Illegaler Welpenhandel

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Jedes Jahr werden zahllose Welpen unter grausamen Bedingungen gezüchtet, ihren Müttern zu früh weggenommen und quer durch Europa transportiert, um über Kleinanzeigenseiten online verkauft zu werden.

Um diesen ausbeuterischen Handel zu bekämpfen, hat VIER PFOTEN eine "Modelllösung für die vollständige Rückverfolgbarkeit im europäischen Online-Welpenhandel" entwickelt. Diese schreibt vor, dass alle Welpen mit einem Mikrochip versehen und registriert werden müssen und die Angaben des Verkäufers überprüft werden müssen, bevor sie online angeboten werden können.
 

Hinweis: Bei Ansicht dieses Videos eventuell auftauchende Werbeeinblendungen stehen in keinem Zusammenhang mit VIER PFOTEN. Wir übernehmen für diese Inhalte keinerlei Haftung.

Damit die Modelllösung funktionieren kann, brauchen wir einen starken rechtlichen Rahmen, der den Online-Handel mit Haustieren in ganz Europa kontrolliert. Der "Digital Services Act" (DSA) bietet eine wichtige Möglichkeit, Haustiere und Menschen vor dem illegalen Online-Handel mit Welpen in der EU zu schützen. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie dies erreichen können.

Länder Berichte

Modelllösungen in den verschiedenen Ländern

Statements of Support

Interessengruppen aus der gesamten EU haben bereits ihr bekundet, an einem Pionierprojekt zur Umsetzung der Modelllösung teilnehmen zu wollen; darunter Europetnet, Haustierregister und Kleinanzeigenseiten.

VIER PFOTEN steht in Kontakt mit mehreren weiteren Akteuren und wird von diesen unterstützt. 

"Die WSAVA unterstützt die Forderung nach einer Regulierung des Online-Handels mit Hunden und Katzen, um den Schutz von Haustieren zu verbessern. Die obligatorische Kennzeichnung und Registrierung von Tieren und deren Verknüpfung mit Online-Verkaufsplattformen ist entscheidend für die internationale Rückverfolgbarkeit sowie die Einhaltung von Vorschriften und Gesetzen. Die WSAVA unterstützt die Initiative von VIER PFOTEN zur Sicherstellung der vollständigen Rückverfolgbarkeit, indem sie mit unserer weltweiten Tierarztgemeinschaft zusammenarbeitet, um Tierärzte und die Öffentlichkeit in dieser Frage aufzuklären und zu unterstützen." 

World Small Animal Veterinary Association (WSAVA)

"Nach Sondierungsgesprächen möchte der Vorstand von Europetnet seine Unterstützung für die Ziele und den Ansatz der VIER PFOTEN Modelllösung zum Ausdruck bringen. Wir glauben, dass die Zusammenarbeit zwischen Online-Anzeigenplattformen und Identifizierungs- und Registrierungsdatenbanken durch die Integration ihrer jeweiligen Prozesse nicht nur eine strengere Regulierung des Online-Handels mit Hunden gewährleisten wird, sondern auch die Rückverfolgbarkeit der Beteiligten ermöglicht und letztlich einen großen Beitrag zur Ausrottung des illegalen Welpenhandels leisten wird."

Michel Schoffeniels, Präsident von Europetnet, Belgien

"Die Eurogroup for Animals ist die einzige paneuropäische Dachorganisation für den Tierschutz. Wir kanalisieren den nationalen Einfluss jedes unserer 66 Mitglieder zu einer starken Stimme und schaffen so Möglichkeiten für einen Wandel in ganz Europa, die einzeln nicht erreicht werden können. Unser Ziel ist es, den Tierschutz so schnell wie möglich zu verbessern, indem wir mit den EU-Institutionen zusammenarbeiten, um eine bessere Gesetzgebung und Durchsetzung zu erreichen. Die Eurogroup for Animals hat zum Modelllösungsbericht von VIER PFOTEN beigetragen und wird die Umsetzung der skizzierten Ideen fördern, indem sie solche effektiven und effizienten Lösungen den politischen Entscheidungsträgern und wichtigen Interessenvertretern auf EU-Ebene nahebringt."

Reineke Hameleers, Direktor von Eurogroup for Animals, Belgien

"Als Hauptakteur für die Identifizierung und Registrierung von Tieren in Norwegen erkennt DyreID die Bedeutung der Rückverfolgbarkeit beim Online-Verkauf von Haustieren an. Wir unterstützen daher die PetSAFE-Lösung von Europetnet und VIER PFOTEN und sind daran interessiert, die Implementierung in Norwegen voranzutreiben."

Gudbrand Vatn, CEO DyreID, Norwegen

"Vets Against Puppy Farming möchte VIER PFOTEN bei der "Modelllösung" unterstützen. Als Tierärzte sind wir der Meinung, dass das Fehlen von Mikrochips und die fehlende Registrierung von online verkauften Welpen immer noch ein großes Problem darstellt. Wir glauben, dass ein zweistufiger Überprüfungsprozess dazu beitragen wird, eine strengere Regulierung des Online-Welpenhandels in Irland zu gewährleisten. Für unsere Kunden ist es wichtig, dass die auf einer Kleinanzeigenseite angegebenen Daten zu 100 % korrekt und rechtmäßig sind. Wir glauben, dass diese Initiative mit der Zeit die Rückverfolgbarkeit von online verkauften Welpen verbessern und damit den Verbraucher schützen wird."

Vets Against Puppy Farming (Irland)

"Wir sind von der vorgeschlagenen Modelllösung von Vier Pfoten sehr begeistert. Wir glauben, dass der Endverbraucher und seine Haustiere enorm davon profitieren werden, wenn dem Prozess des Online-Kaufs und -Verkaufs von Hunden zusätzliche, extern verifizierte Informationen hinzugefügt werden. Dogs.ie ist entschlossen, ein solches System zu unterstützen und die Lösung direkt in unsere Plattform zu integrieren."

Paul Savage, CEO dogs.ie, September 2020 

"Sowohl 'Chipworks' im Vereinigten Königreich als auch 'Fido' in Irland sind daran interessiert, an einem Online-System zur Validierung und Überprüfung von Handelsregistrierungen teilzunehmen. Im Falle beider Register sind wir bereit, offizielle Züchterregistrierungs-/Lizenznummern in die derzeitige Dateistruktur zu integrieren, und wir haben IT-Systeme entwickelt, die Informationsprüfungen zur Validierung von Online-Anzeigen ermöglichen."

Finbarr Heslin, Direktor von Fido (Irish-government licensed I&R database) und Direktor von Chipworks (UK-government approved I&R database), Vereinigtes Königreich

"Animal Protection Services arbeitet daran, organisierte kriminelle Gruppen, die von der Misshandlung von Tieren profitieren, zu zerschlagen. Daher sind wir stolz darauf, mit VIER PFOTEN zusammenzuarbeiten, um den illegalen Welpenhandel zu beenden. Wir unterstützen den Einsatz neuer Technologien zur Regulierung des Online-Handels und glauben, dass die VIER PFOTEN Modelllösung der Schlüssel zur vollständigen Rückverfolgbarkeit ist."

Animal Protection Services, Vereinigtes Königreich

"Der Tierschutz und die Qualität unserer Anzeigen im Tiermarkt haben für uns seit Jahren höchste Priorität: Wir haben bereits eine Reihe von zum Teil richtungsweisenden Maßnahmen eingeleitet und werden nicht müde, den Kampf gegen den illegalen Welpenhandel mit Nachdruck voranzutreiben. Die logische Konsequenz kann daher nur sein, der Idee von VIER PFOTEN zur lückenlosen Rückverfolgbarkeit im Online-Welpenhandel zu folgen und sie aktiv mitzugestalten. Gemeinsam mit unserem Bündnispartner VDH, dem Verband für das Deutsche Hundewesen, werden wir daher die Modelllösung umsetzen und bilden damit eine starke Allianz: Als Marktführer bei seriösen Online-Tiervermittlungen und als Teil einer bundesweiten Mediengruppe sehen wir uns auch in der Pflicht, das Thema gesellschaftspolitisch voranzutreiben und die Musterlösung von VIER PFOTEN als perspektivischen Standard zu etablieren und die Politik davon zu überzeugen, uns in unseren Bemühungen gegen illegale Aktivitäten konsequent zu unterstützen."

Daniel D'Amico, Chief Executive bei deine-tierwelt.de, Deutschland

"Die auf den Online-Handel mit Hunden spezialisierte Website edogs ist stolz, ihre Zusammenarbeit mit VIER PFOTEN bekannt zu geben. Die Online-Plattform, die seit dem 1. Dezember 2017 in Betrieb ist, legt einen Schwerpunkt auf die Sicherheit im Online-Hundemarkt. In Zeiten von illegalen Welpenhändlern und sogenannten "Kofferraumwelpen" ist es für edogs wichtig, eine vertrauenswürdige Plattform anbieten zu können. VIER PFOTEN setzt sich für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit im Online-Handel mit Welpen ein, weshalb sich das edogs-Team mit ihnen zusammensetzte, um diese Zusammenarbeit zu entwickeln. Durch die VIER PFOTEN Modelllösung hat edogs gelernt, wie man den illegalen Welpenhandel stoppen kann. Das Team von edogs freut sich, dieses Projekt unterstützen zu können, um den Hundehandel sicherer zu machen."

Liselotte Laffree, edogs.de, Deutschland

"Eine der Prioritäten von anibis.ch ist es, eine qualitativ hochwertige Kleinanzeigenseite anzubieten, die unseren Benutzern maximale Sicherheit bietet. Wir sind seit Jahren davon überzeugt, dass eine einfache Streichung der Kategorie 'Tiere' keine Lösung ist. Deshalb führen wir Gespräche mit Tierschutzverbänden, um wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des illegalen Welpenhandels zu ergreifen. Seit 2016 muss bei anibis.ch die Mikrochipnummer angegeben werden, um ein Inserat für einen Hund zu veröffentlichen, und seit März 2018 gilt dies auch für Rassekatzen. Wir überprüfen jede Mikrochipnummer manuell auf Europetnet.org. In der Schweiz schreibt die Tierschutzverordnung vor, dass der vollständige Name und die vollständige Adresse des Verkäufers in der Kleinanzeige veröffentlicht werden müssen. Leider sind diese Bemühungen vergeblich, da es für uns unmöglich ist, zu überprüfen, ob die angegebenen Informationen korrekt sind. Mit der Einführung einer automatischen Überprüfung der Korrektheit der Daten - um Hunde zu inserieren - könnten wir den illegalen Handel mit Welpen weiter erschweren.  Anibis.ch unterstützt den Vorschlag von VIER PFOTEN und bietet gerne seine Hilfe als Testplattform an."

Jelena Moncilli, Anti-Fraud Specialist at anibis.ch, Schweiz

"Dyreværnet ("Tierschutz") in Dänemark unterstützt die Modelllösung und alle Arbeiten zur Umsetzung der "Rückverfolgung des Handels" in Bezug auf den Online-Verkauf und den Import/Export von Welpen und Hunden im Allgemeinen. Wir werden uns dafür einsetzen, die Umsetzung der Modelllösung in Dänemark über das Dansk Hunderegister, Fødevarestyrelsen (die Lebensmittelbehörde, bei der der Tierschutz angesiedelt ist) und die zuständigen Politiker zu erleichtern."

Dr Rikke Lee, CEO Dyreværnet, Dänemark

"Der dubiose Welpenhandel, der zunehmend über Kleinanzeigenseiten abgewickelt wird, stellt ein gravierendes Tierschutzproblem in Europa dar und ist mit großem Tierleid verbunden. Um den illegalen Markt auszutrocknen und die dringend notwendige Transparenz zu schaffen, unterstützt der bmt ausdrücklich die von VIER PFOTEN vorgestellte Modelllösung. Da sie an bestehendes europäisches Recht anknüpft und auf bereits bestehende moderne Datenbanksysteme zur Kennzeichnung und Registrierung von Tieren zurückgreifen kann, ist ihre erfolgreiche Umsetzung und nationale Einführung letztlich nur eine Frage des politischen Willens."

Karsten Plücker, Vorstand vom Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), Deutschland

"ANIMALDATA.COM begrüßt die Initiative von VIER PFOTEN gegen den illegalen Welpenhandel, die eine Registrierungspflicht für alle Züchter und Tierhändler vorsieht. Um jedes Tier zurückverfolgen zu können, muss die Registriernummer des Züchters oder Händlers vor der Weitergabe eines Welpen sowohl in staatlichen als auch in I&R-Datenbanken erfasst werden. ANIMALDATA.COM ist bereit, die entsprechenden Anforderungen von EUROPETNET in Österreich umzusetzen."

Dr Herbert Mueller, Internationale Tierkennzeichendatenbank animaldata.com, Österreich

"Der anonyme Online-Handel mit Haustieren muss verboten werden, um Tiere vor Missbrauch und Quälerei zu schützen. Die VIER PFOTEN Modelllösung zeigt, wie der Online-Handel mit Welpen reguliert werden kann und wie der legale Online-Handel verbindliche Regeln zum Schutz der Tiere umsetzen kann. Die Umsetzung der Modelllösung könnte eine lückenlose europaweite Rückverfolgbarkeit und Transparenz des An- und Verkaufs von Tieren ermöglichen, was letztlich sowohl dem Tier- als auch dem Menschenschutz dient."

Stefan Weber, Tierschutzbeauftragter der Länder, SPD Schleswig-Holstein, Deutschland

"Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT) ist seit vielen Jahren besorgt über die Intransparenz des internationalen Welpenhandels. Über 1.300 unserer Mitglieder, die als Tierärzte in Praxen in ganz Deutschland, als Amtstierärzte, in der Wirtschaft und in der Forschung tätig sind, sehen sich zunehmend mit den Folgen dieses Handels konfrontiert: Eine Zunahme von übertragbaren Krankheiten wie Staupe und Parvovirose, schwer kranke Welpen werden ohne Herkunftsnachweis online verkauft und viele überforderte Besitzer müssen ihre verhaltensgestörten Importhunde abgeben. Die von VIER PFOTEN vorgeschlagene Modelllösung wird für Transparenz und Rückverfolgbarkeit dieses Handels auf europäischer Ebene sorgen und sowohl den Tierschutz als auch die Gesundheit von Mensch und Tier verbessern." 

Dr Andreas Franzky, Vorstand der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT), Deutschland

"Die eindeutige Kennzeichnung und Registrierung von Hunden in den Mitgliedsvereinen ist seit langem Standard in unserem Verband. Der VDH engagiert sich sowohl in der Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel als auch im Netzwerk K&R (Kennzeichnung und Registrierung) intensiv, um eine nationale Registrierung aller Hunde in Deutschland zu erreichen. Innerhalb der EU-Mitgliedstaaten ist Deutschland eines der drei Länder, in denen es keine nationale Registrierungspflicht gibt. Um wirksame Regeln zur Kontrolle und Einschränkung des Welpenhandels innerhalb der EU zu schaffen, ist es besonders wichtig, den Online-Tierhandel zu kontrollieren und einzuschränken. Die VIER PFOTEN Modelllösung und die darin enthaltene EU-weite Registrierung aller Züchter, Verkäufer und Einrichtungen wie Tierheime ist ein konkreter Weg, diese Ziele zu erreichen."

Udo Kopernik, Verband für das Deutsche Hundewesen, Deutschland

"Der Welpenhandel ist ein ernstes Tierschutzproblem. Weil es für Profiteure so einfach ist, sich beim Verkauf über den Online-Handel der Kontrolle zu entziehen, nutzen sie diese Möglichkeit ausgiebig. Deshalb ist es wichtig, gerade für diese Online-Plattformen gesetzliche Vorgaben zu schaffen. Verkäufer und die von ihnen angebotenen Tiere müssen registriert werden, um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten."

Susanne Mittag, SPD Mitglied des Bundestag, Deutschland

"Verbraucherschutz.de setzt sich für die Interessen der Verbraucher ein und versucht, sie vor Schaden zu bewahren. Dazu gehört meines Erachtens auch, die Verbraucher vor dem Kauf von Tieren, insbesondere von Hunden und Welpen, im Internet zu warnen, da es sich dabei meist um kranke Welpen handelt, die mit hohen Tierarztkosten verbunden sind, die auf die Verbraucher zukommen. Wir begrüßen daher die neue EU-Verordnung, die gewerbliche Verkäufer zur Angabe einer Registrierungsnummer verpflichtet. Verbraucherschutz.de unterstützt die Musterlösung von VIER PFOTEN und fordert, dass alle Hunde auch registriert werden sollten. Auf diese Weise können Online-Portale die Herkunft der Hunde und die Identität der Händler nachvollziehen. Um den Handel wirklich sicher zu machen, müssen sich alle Online-Plattformen an diese Maßnahmen halten."

Gunda Lauckenmann, verbraucherschutz.de, Deutschland

"Ich unterstütze die Kampagne von VIER PFOTEN gegen den illegalen Online-Tierhandel voll und ganz und freue mich über das Engagement aller Tierschützer zu diesem Thema. Viel zu lange wurde der illegale Handel ignoriert und das Leid zehntausender Tiere hingenommen. Das muss ein für alle Mal ein Ende haben. Wir brauchen eine verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung aller Händler und eine vollständige, transparente Rückverfolgbarkeit der Tiere - so wie es die zukunftsweisende Modelllösung von VIER PFOTEN vorschlägt."

Andreas Hartenfels, fachpolitischer Sprecher für Tierschutz, Fraktionssprecher von Bündnis BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, Deutschland

"Illegaler Welpen- und Heimtierhandel über Internetplattformen und digitale Verkaufsbörsen führt zu erhöhtem Tierleid und größeren Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier. Er sollte daher in Zukunft verhindert werden. Darüber hinaus ist eine verpflichtende bundesweite digitale Registrierung von Heimtieren erforderlich, zum Beispiel mittels Mikrochips in einer intelligenten Datenbank, um den Heimtierhandel so transparent wie möglich zu gestalten."

Joschka Knuth, fachpolitischer Sprecher für Tierschutz, Fraktionssprecher von Bündnis BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein, Deutschland

"Die Modelllösung von VIER PFOTEN setzt genau dort an, wo wir dem illegalen Welpenhandel auf legale Weise ein Ende setzen können: bei der mangelnden Rückverfolgbarkeit im Online-Handel. Wenn Online-Kleinanzeigenplattformen mit Instrumenten ausgestattet werden, die es ermöglichen, die Identität des Verkäufers zu überprüfen und die Registrierung der Welpen zu kontrollieren, könnte der Marktzugang für den illegalen Handel effektiv blockiert werden. Dennoch müssen wir auch den Verbraucher in die Pflicht nehmen. Jeder, der einen Hund kauft, ist dafür verantwortlich, dass dies auf seriöse Art und Weise geschieht. Spontane Schnäppchenkäufe bei dubiosen Verkäufern im Internet halten dieses kriminelle Millionengeschäft am Laufen und verursachen viel Tierleid."

Christoph Skutella, fachpolitischer Sprecher für Tierschutz der FDP, Deutschland

"Animal Society ist seit langem besorgt über den illegalen Handel mit Haustieren, der in Rumänien immer noch ein anhaltendes Phänomen ist, obwohl wichtige rechtliche Schritte zu seiner Bekämpfung unternommen wurden.   Daher begrüßt Animal Society die von VIER PFOTEN vorgestellte umfassende und effiziente Modelllösung und ist bereit, zu deren Umsetzung auf nationaler und europäischer Ebene beizutragen. Wir sind davon überzeugt, dass die Modelllösung  entscheidend dazu beitragen wird, das enorme Tierleid, das durch diesen verwerflichen Handel verursacht wird, zu begrenzen und letztendlich zu beseitigen."

Anca Tomescu, Präsident der Animal Society, Rumänien

"Der unregulierte Handel mit Tieren über das Internet ist problematisch. Die Identität von Händlern und Verkäufern ist schwer zu überprüfen und seriöse Angebote sind nur schwer von dubiosen zu unterscheiden. Dadurch wird der illegale Welpenhandel erleichtert und das Tierleid vergrößert. Wer sich für Hunde interessiert, sollte wissen, woher die Welpen kommen. Ich unterstütze die Forderung nach einer verbindlichen Regelung und Rückverfolgbarkeit des Online-Welpenhandels, die eine zuverlässige Identifizierung aller Tierverkäufer und eine Registrierung der Tiere erfordert."

Anette Kramme, SPD Mitglied des Bundestag und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Deutschland

"Die VIER PFOTEN Modelllösung ist ein wirksames Mittel, um kriminellen Aktivitäten im Heimtierhandel Einhalt zu gebieten und so enormes Tierleid zu verhindern, indem eine vollständige Rückverfolgbarkeit und Transparenz des Handels sichergestellt wird. Die Umsetzung der Musterlösung nach der Verabschiedung des Tiergesundheitsgesetzes (Verordnung (EU) 2016/429 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2019) würde eine neue Grundlage im Tiergesundheitsrecht schaffen. Es ist wahrscheinlich, dass Nicht-EU-Länder diesem Beispiel folgen werden. Die TIR begrüßt das Modell, das auch für die Schweiz ein wichtiger Schritt wäre, da die heutigen Strukturen bei weitem noch nicht ausreichen, um den illegalen Handel zu unterbinden. Die TIR unterstützt daher die Modelllösung voll und ganz und hält es für unerlässlich, dass die verschiedenen, zum Teil neu geschaffenen Institutionen zusammenarbeiten."

Bianca Körner, Anwältin von Stiftung für das Tier im Recht (TIR), Schweiz

"Die Tierschutzbeauftragten der Bundesländer unterstützen die von VIER PFOTEN vorgestellte Musterlösung als wichtigen Schritt zur Rückverfolgbarkeit im EU-weiten Online-Handel mit Heimtieren. Nicht nur die fehlende Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht in Deutschland und die damit verbundene mangelnde Rückverfolgbarkeit von Heimtieren, sondern auch die im Internet auf Kleinanzeigenportalen vorherrschende Anonymität der Verkäufer ermöglicht kriminelle Machenschaften in Milliardenhöhe auf Kosten unzähliger Tiere. Die von VIER PFOTEN vorgestellte Lösung zeigt einen gangbaren Weg auf, um die komplexen Probleme des illegalen Welpenhandels in den Griff zu bekommen und die ethisch inakzeptablen Tierschutzpraktiken durch eine gezielte Zusammenarbeit der beteiligten Parteien in den Griff zu bekommen."

Diana Plange, Tierärztin und Landestierschutzbeauftragte des Landes Berlin, Deutschland

Neuigkeiten & Geschichte des Projektes

Was ist bisher passiert?

26. August 2021

Im August starteten die irische Kleinanzeigenseite Dogs.ie und die Hunderegistrierungsdatenbank FIDO einen Pilotversuch mit PetSAFE, dem von Europetnet und VIER PFOTEN entwickelten technischen System zur Bekämpfung des illegalen Welpenhandels im Internet. Das System ermöglicht es einer Website automatisch zu überprüfen, ob die Personen, die einen Hund online inserieren, auch die registrierten Halter des Hundes sind, und verhindert so den anonymen Online-Handel mit Hunden. Dieses erste Pilotprojekt wird den Weg für weitere Länder ebnen solche Kontrollen durchzuführen und den Online-Handel mit Welpen sicherer zu machen. 

21. April 2021

Im April 2021 trat in der Europäischen Union das Tiergesundheitsgesetz in Kraft, das Vorschriften zur Vermeidung und Bekämpfung von Zoonosen bei Tieren enthält, die von Menschen gehalten werden, z. B. Heimtiere. Eine der Klauseln dieses Gesetzes sieht vor, dass alle Hunde- und Katzenverkäufer, -züchter und -transporteure ihre Einrichtungen bei der zuständigen nationalen Behörde registrieren lassen müssen. Diese gesetzliche Vorschrift soll zu einer größeren Transparenz im Online-Handel mit Katzen und Hunden beitragen. Lesen Sie hier mehr über das Tiergesundheitsgesetz und die Arbeit von VIER PFOTEN.

April 2021

Der illegale Handel mit Haustieren wird in der EU-Strategie zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität (2021-2025) als ein anhaltendes Problem mit schwerwiegenden Folgen anerkannt. (Europäische Kommission , 2021 Mitteilung über die EU-Strategie zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität

2020

15. Juni 2020

Die EU-Plattform für Tierschutz hat Leitlinien für Verbraucher und Online-Plattformen verabschiedet. Die Leitlinien enthalten Empfehlungen für die Veröffentlichung sowohl der Mikrochip-Nummer als auch der Registrierungsnummer des Züchters auf Online-Plattformen und besagen, dass "Online-Plattformen die Informationen, die ein Verkäufer zur Verfügung stellt, um online zu werben, so weit wie möglich validieren sollten, insbesondere im Hinblick auf die Identität des Verkäufers und die Identität des Tieres. Beides kann durch Identitätsüberprüfung und Abgleich mit der Haustierregistrierungsdatenbank überprüft werden, sofern diese über zuverlässige Daten verfügt": Weitere Informationen finden Sie unter "Freiwillige Initiative für die Gesundheit und das Wohlergehen von Heimtieren (Hunden) im Handel."

Juni 2020

Ein Bericht internationaler Experten an die Europäische Kommission enthielt den Vorschlag, die Registrierung eines Begleittiers bei einem rückverfolgbaren Verkäufer in einem Heimtierregister zu validieren, um das Tier online bewerben zu können. Außerdem wurde eine europaweite Kennzeichnung und Registrierung von Begleittieren sowie deren internationale Rückverfolgbarkeit gefordert. Weitere Informationen finden Sie hier. Der Bericht basiert auf dem Experten-Workshop der kroatischen EU-Ratspräsidentschaft und der Eurogroup for Animals, "The Illegal Pet Trade: Game Over" vom 21. April 2020.

Februar 2020

Europaparlamentarier setzen Meilenstein im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel! Das Europäische Parlament hat die Europäische Kommission aufgefordert, Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Haustieren zu ergreifen. Mit der Einführung einer Registrierungspflicht für alle Hunde und Katzen können große Fortschritte beim Schutz der Tiere und des EU-Binnenmarktes erzielt werden und die Verbraucherrechte vor den negativen Auswirkungen der grausamen Handels. Quelle: www.europarl.europa.eu

Jänner 2020 

Irland veröffentlicht neue TIERGESUNDHEIT UND TIERSCHUTZ (VERKAUF ODER LIEFERUNG VON HAUSTIEREN) VERORDNUNG 2019: Personen, die fünf oder mehr Tiere pro Jahr verkaufen, müssen sich und ihre Räumlichkeiten bei der Regierung registrieren lassen. Alle Anzeigen für Hunde müssen die Mikrochip-Nummer des Hundes, die Herkunft des Hundes und gegebenenfalls die Registrierungsnummer des Verkäufers enthalten.

2019

6. November 2019

VIER PFOTEN stellt auf der Fachkonferenz: "Zeit zu handeln - Eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen in Deutschland und Entwicklungen in der EU" vor: "PetSAFE" - ein System für EU-Online-Kleinanzeigenseiten, das prüft, ob Welpen, die online zum Verkauf angeboten werden, registriert sind. 
Link zu den Präsentationen. Link zum PetSAFE-Präsentationsvideo (ab Minute 31), sowie zu allen Präsentationsvideos der Konferenz. 

16. Oktober 2019

VIER PFOTEN UK hat schriftliche Beweise für die Untersuchung des Welpenschmuggels im britischen Parlament eingereicht und verschiedene Vorschläge zur Kontrolle des Online-Welpenhandels gemacht.

8. Oktober 2019

Europetnets Finbarr Heslin präsentierte 'PetSAFE ' auf der Veranstaltung "Die nächste politische Amtszeit: Was steht am Horizont für Tiere?" in Brüssel vor.

Juni 2019

Präsentation der Modelllösung auf der Europetnet Generalversammlung

Identifikation und Registrierung in der EU

In vielen europäischen Ländern ist die Identifizierung und Registrierung (I&R) von Hunden bereits obligatorisch, was uns der vollständigen Umsetzung unserer Modelllösung in der EU noch näher bringt.

Unten finden Sie eine Karte mit allen Ländern in der EU, in denen die Kennzeichnung und Registrierung bereits vorgeschrieben ist:

Identifikation und Registrierung in der EU
Welpe

Weitere Informationen:

Wenn Sie fragen haben, können Sie uns gerne via E-Mail kontaktieren: office@vier-pfoten.org

Sind Sie Opfer oder Zeuge eines illegalen Welpenhandels geworden. Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!

Externe Verweise auf unsere Modelllösung

  • International Companion Animal Management Coalition erwähnte unsere Modelllösung in einem Case Study in ihrem Bericht “LEITLINIEN FÜR EIN HUMANES MANAGEMENT DER HUNDEPOPULATION
  • Rückverfolgung des Handels: Modelllösung für die vollständige Rückverfolgbarkeit im EU-Online-Welpenhandel. Artikel der International Companion Animal Management Coalition
Was ist der illegale Welpenhandel

Was ist der illegale Welpenhandel?

Das grausame System hinter dem Handel mit Hunden

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