Henne liegt im Gras

Tipps für tierfreundliches Ostern 

Einige beliebte Ostertraditionen können mit Tierleid verbunden sein  

Ostern ist eine Zeit des Feierns, und für viele stehen Eier im Mittelpunkt der Festlichkeiten. Ob in Gebäck verarbeitet, bunt bemalt oder als Schokoladengenuss – Eier sind zu einem zentralen Symbol dieser Jahreszeit geworden. Von Osterkeksen bis zum ikonischen Osterhasen ist das Fest kaum ohne sie vorstellbar. Tatsächlich steigt der Eierkonsum in den Tagen vor Ostern deutlich an. Für viele Familien sind bunte Eier ein unverzichtbarer Teil der Feierlichkeiten und nahezu eine Tradition, auf die man kaum verzichten kann.

Hinter diesem saisonalen Anstieg steht jedoch eine globale Industrie, die Jahr für Jahr weiter wächst. China ist weltweit führend in der Eierproduktion und verantwortet mehr als ein Drittel der globalen Erzeugung; dort leben zudem über 40 % aller Legehennen weltweit. Es folgen die USA und Indien.¹ Was vielen nicht bewusst ist: Nicht alle im Supermarkt erhältlichen Eier stammen aus heimischer Produktion. Ein erheblicher Teil wird importiert. So war z.B. Deutschland im Jahr 2023 bei mehr als einem Viertel seines Eierverbrauchs auf Importe angewiesen.²

Umso wichtiger ist es, genau darauf zu achten, woher die Eier stammen. Verzehrfertige Produkte wie vorgekochte oder gefärbte Eier kommen häufig aus Ländern, in denen Tierschutzgesetze nur eingeschchränkt gelten oder unzureichend kontrolliert werden.

Fast alle Legehennen leiden an einem gebrochenem Brustbein

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Wie kann ich Ostern tierfreundlicher machen?

Tipps für weniger Tierleid in der Osterzeit

Eier selbst färben

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Eier selbst färben


Versuchen Sie, lokal bezogene Eier selbst zu färben – achten Sie dabei darauf, dass sie nicht von Käfighennen stammen. Alternativ gibt es weit verbreitete Kunst-Eier aus Kunststoff oder Keramik. Sie machen genauso viel Spaß beim Bemalen und sehen hübsch aus – ganz ohne Tierleid.

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Reduce, Refine, Replace

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Reduce, Refine, Replace


Kaufen Sie Produkte aus besserer Haltung ein, reduzieren Sie tierische Produkte oder ersetzen Sie diese durch pflanzliche Produkte. Gerade zu Ostern gibt es ein spannendes Angebot an leckeren Rezepten, für die kein Huhn leiden und kein Küken sterben muss.

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Tiere sind keine Geschenke

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Tiere sind keine Geschenke


Jedes Jahr werden Tausende Kaninchen verschenkt, nur um später entsorgt zu werden. Ein Haustier zu haben ist eine langfristige, teure Verpflichtung und keine Entscheidung, die man leichtfertig trifft. 

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Vorsicht bei Osterfeuern

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Vorsicht bei Osterfeuern


Im Frühjahr beginnt ein Großteil der Wildtiere mit der Aufzucht des Nachwuchses. Dazu suchen sie nach einem passenden Unterschlupf. Dafür nutzen sie auch bereits aufgeschichtete Holzhaufen für geplante Ostefeuer. Schützt die Tiere vor dem Osterfeuer.

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Achtung - Schokolade!

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Halten Sie die Schokolade von Ihrem Haustier fern


Leider wird die Gefahr, die vom Verzehr von Schokolade für Haustiere ausgeht, immer noch unterschätzt. Schokoladen enthalten Theobromin, einen Inhaltsstoff der für Hunde und Katzen tödlich sein kann. 

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Hühner

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Quellenverweis

1. Egg Production Global (accessed 15.04.2025) https://www.compassioninfoodbusiness.com/media/7455153/review-of-global-egg-production-2023.pdf
2. US egg shortage: Does Europe have any to spare? (accessed 15.04.2025) https://www.dw.com/en/us-egg-shortage-does-europe-have-any-to-spare/a-71968918

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