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Vergiften von Tieren

Für Vergiften von Tieren kann auch Gefängnisstrafe verhängt werden 

Wieder Giftköder in Mistelbach ausgelegt – Ratgeber online

14.7.2021

Wien/Mistelbach - Die Giftattacken auf Hunde nehmen mittlerweile erschreckende Ausmaße an. Erst heute kam wieder eine Meldung über einen ausgelegten Giftköder in Mistelbach. VIER PFOTEN weist darauf hin, dass es sich beim Vergiften von Tieren um Tierquälerei handelt. Dieser Straftatbestand kann mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.

Tierquälerei ist eine ernstzunehmende Straftat und kein Kavaliersdelikt.

„Giftköder auszulegen ist eine wirklich perfide und abscheuliche Weise, Tiere zu quälen. Wir glauben nicht, dass sich alle Täterinnen und Täter bewusst sind, dass ihr Vorgehen auch ernste Konsequenzen haben kann“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck. 

Allerdings sollte  die Justiz laut VIER PFOTEN  dafür sorgen, dass die bestehenden Gesetze in der Praxis auch vollzogen werden und ein strenges Augenmaß angelegt wird: „Wir hoffen, dass strengere Urteile und konsequentes Vorgehen eine Signalwirkung haben, die auch potenzielle TäterInnen künftig vermehrt abschrecken“, erklärt Weissenböck.

VIER PFOTEN steht Tierhaltern helfend zur Seite

Tipps und Ratgeber für Hundebesitzer

Für besorgte HundehalterInnen hat VIER PFOTEN einen Online-Ratgeber zum Thema „Verdacht auf Giftköder – Was tun?“ erstellt.

Wie erkennen HundehalterInnen überhaupt, ob ihr Hund vergiftet wurde? Veronika Weissenböck: „Die Symptome sind unter anderen offensichtliche Übelkeit, Erbrechen, Taumeln, Krämpfe, Durchfall, Atemstörungen, helle Schleimhäute im Rachenbereich und schneller Herzschlag bis hin zum Herzstillstand.“

Wer den Verdacht hat, dass sein Hund vergiftet wurde, ruft am besten sofort den Tierarzt bzw. die Tierärztin an. „Wichtig ist, den Hund nicht selbst zum Erbrechen zu bringen, wenn man nicht weiß, was genau er zu sich genommen hat. Es könnte etwas Ätzendes oder Scharfkantiges sein, das dann noch mehr Schaden anrichtet. Vielmehr sollte man schleunigst den Tierarzt oder die Tierärztin aufsuchen. Wenn möglich, ist es auch sinnvoll, eine Probe vom vermeintlichen Giftköder mitzunehmen.“

„Bei Verdacht auf Giftköder oder beim Beobachten der mutmaßlichen TäterInnen sollte jeder unverzüglich eine Meldung bei der Polizei machen. Nur so können diese Fälle schnell aufgeklärt und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden.“

VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Weissenböck appelliert an die Aufmerksamkeit der BürgerInnen

Schweine auf einem Tiertransporter

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Mag. Elisabeth Penz

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VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. www.vier-pfoten.org

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