COP27 erkannte den Zusammenhang zwischen Klima und Ernährung nicht an

COP27: Zusammenhang Ernährung und Klimaschutz nicht als Problem erkannt

20.11.2022

Scharm El-Scheich/Wien - Zwar wurde auf der COP27 endlich ein „Loss and Damage“ Fonds für klimabedingte Schäden und Verluste eingerichtet, dennoch ist VIER PFOTEN enttäuscht über das Ergebnis der Klimakonferenz. Wenngleich auch die Notwendigkeit von Klimamaßnahmen in der Landwirtschaft und einer weltweiten Ernährungssicherheit anerkannt wurde, wurde das Problem unserer klimaschädlichen Ernährung wieder nicht gebührend behandelt.

„Ohne eine Auseinandersetzung mit unseren Ernährungssystemen auf UN-Ebene werden wir die globalen Klimaziele, wie sie im Pariser Abkommen festgelegt sind, nicht erreichen. Die Nutztierhaltung macht weltweit unglaubliche 14,5 bis 18 % unserer gesamten globalen Treibhausgasemissionen aus. Daher benötigt es eine drastische Wende in der Lebensmittelproduktion und eine Ausrichtung auf eine pflanzliche Ernährung, um eine nachhaltige Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Dass die Regierungen dieses Thema nicht hoch auf die Agenda gesetzt haben, ist unverständlich“, erklärt VIER PFOTEN Direktorin Eva Rosenberg.

Auswirkungen einer Reduktion des Fleischkonsums

Auswirkungen einer Reduktion des Fleischkonsums

Das Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL Österreich) in Kooperation mit dem Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit der BOKU hat die konkreten Auswirkungen eines deutlich reduzierten Fleischkonsums auf die Tierhaltung, das Tierwohl und das Klima in Österreich dargestellt. Klares Fazit: Je weniger Fleisch, desto besser für Tier, Umwelt - und letztendlich auch den Menschen.

Auch der jüngste Klimabericht von VIER PFOTEN macht die Verbindung zwischen Ernährungsproduktion und Klimawandel deutlich. 

„Die Politik muss endlich erkennen, wie wesentlich unsere Ernährung für das Klima ist. Es ist fünf vor zwölf – wenn wir jetzt nicht handeln, wird es zu spät sein.“

Eva Rosenberg, VIER PFOTEN Direktorin 

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Mag. Elisabeth Penz

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VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen.

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