Suche

Spenden Patenschaft Menü
(c) FOUR PAWS | Fred Dott

Schluss mit Käfighaltung - End the Cage Age

Unzählige Tiere fristen ihr Leben in Käfigen. Helfen Sie uns das Leid mit der EU-weiten Bürgerinitiative "End the Cage Age" zu beenden!

Kein Platz zum Umdrehen, Flattern oder Laufen - Käfighaltung schränkt das natürliche Verhalten von Tieren massiv ein. Um das Leid zu beenden, haben wir gemeinsam mit 140 Tier- und Umweltschutzorganisationen die EU-weite Initiative „End the Cage Age“ gestartet. Den Aufschlag dazu gab Compassion in World Farming. Gemeinsam können wir uns gegen Käfighaltung von Nutztieren in Europa einsetzen.

Mehr Informationen zur Kampagne finden Sie auf vier-pfoten-at.endthecageage.eu

End The Cage Age

Beenden wir gemeinsam die Käfighaltung von Nutztieren in Europa. Unterstützen Sie jetzt die EU-weite Petition! 

Jetzt Unterschreiben

So können Sie Tieren in Käfighaltung helfen

Die Initiative "End the Cage Age" setzt sich dafür ein, die Käfighaltung für Legehennen, Schweine (Kastenstand), Kaninchen, Wachteln etc. EU-weit zu beenden. Das Ziel der Kampagne ist EU-weit eine Million Unterschriften zu erreichen. So viele braucht es, damit die Europäische Kommission auf die Forderung, Käfige in der Landwirtschaft zu verbieten, formell reagiert. Wir brauchen dringend Ihre Unterschrift, um dieses Ziel zu erreichen! Nur dann können die Organisatoren unsere Forderungen in der Europäischen Kommission vorstellen und auf die Missstände in der Nutztierhaltung aufmerksam machen.

Wir brauchen Ihre Stimme: Nur gemeinsam können wir auf EU-Ebene etwas bewegen. Diese Bürgerinitiative geht direkt an die Europäische Kommission. Das bedeutet, dass es für jedes Land unterschiedliche Vorgaben gibt - für Österreich muss dabei die Reisepass- oder Ausweisnummer angegeben werden. Diese wird zur Prüfung der Gültigkeit durch den Staat verwendet und nach der Initiative wieder gelöscht. Nur durch Ihre Unterstützung können wir das Ziel erreichen, Käfighaltung in Europa zu beenden! Besonders weil die Hürden bei Europäischen Bürgerinitiativen höher sind, werden diese auch sehr ernst genommen. Beenden wir gemeinsam Käfighaltung und damit das Leid der Tiere!

Alle Informationen zur Europäischen Bürgerinitiative "End the Cage Age" finden Sie auf info.endthecageage.eu/faqs-de-AT

Hinweis: Bei Ansicht dieses Videos eventuell auftauchende Werbeeinblendungen stehen in keinem Zusammenhang mit VIER PFOTEN. Wir übernehmen für diese Inhalte keinerlei Haftung.

Hühner leiden in Käfigen

Sie können nicht flattern oder im Boden scharren. In Käfighaltung werden die natürlichen Verhaltensweisen von Hühnern massiv eingeschränkt. Darunter leidet jede zweite Legehenne in der EU. Denn rund 55,9 Prozent der 390,7 Mio. Legehennen in der EU fristen ihr Leben in einem Käfig dahin.

Legehennen in der EU (c) VIER PFOTEN

Österreich übernimmt hier eine Vorreiterrolle: nur 1 Prozent der österreichischen Legehennen lebt in der sogenannten ausgestalten Käfighaltung, bei der ca. 13 Hennen pro Quadratmeter zusammen gepfercht werden. Die ausgestaltete Käfighaltung ist ab 01. Jänner 2020 in Österreich verboten.

Legehennen in Österreich (c) VIER PFOTEN

Jedoch ist jedes zweite konsumierte Ei in Österreich aus verarbeiteten Lebensmitteln, das heißt aus der Gastronomie oder fertigen Produkten, wie Nudeln. Da diese Eier im Gegensatz zum Schalenei nicht gekennzeichnet werden müssen, kann man nicht wissen, wie viele Käfigeier man tatsächlich konsumiert. Daher fordern wir einheitliche Regelungen auf EU-Ebene. Nur so können Sie sicher wissen, woher Ihre Eier kommen.

Käfighaltung in der EU (c) VIER PFOTEN

Die größten Probleme bei Käfighaltung

Schweine müssen in der EU auf engstem Raum ausharren. Jedes Schwein zwischen 50‑110kg Lebendgewicht hat nur maximal 0,65 Quadratmeter Platz. Durch die Gruppenzusammensetzung nach Gewicht und nicht nach Verwandtschaft oder Bekanntschaft kommt es bei so beengtem Platz zu Rangkämpfen und genereller Aggression. Dabei verletzen sich die Tiere gegenseitig oft schwer. Sauen leiden besonders während der Zeit, die für die Deckung vorgesehen ist, und dem Säugen der Ferkel. Sie werden für bis zu 42 Tage in Kastenstände gesperrt, in denen ihre einzige Bewegungsmöglichkeit  Aufstehen und Hinlegen ist. Sie können sich nicht einmal umdrehen.

Über 340 Mio. Kaninchen fristen ihr Leben EU-weit in Käfigen. Da es keine EU-Richtlinien oder ‑Verordnungen gibt, die Mindestflächen für Kaninchen vorschreiben, ist das Platzangebot für diese Tiere besonders beengt. Dabei werden ihre natürlichen Verhaltensmuster, wie hoppeln und graben, extrem eingeschränkt. In den herkömmlichen Gitterkäfigen gibt es keine Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten, die für das Wohlbefinden dieser Fluchttiere sehr wichtig sind. Der Großteil der Kaninchen für die Fleischgewinnung in der EU wird in Spanien, Frankreich und Italien gehalten. Das Fell der Tiere wird als „Nebenprodukt“ für die Pelzherstellung verwendet.

Auch Kälber unter acht Wochen müssen in der EU in Käfighaltung leben. Sie dürfen in Einzelboxen gehalten werden, deren Ausmaße kaum größer sind als das Kalb selbst.

Für die Haltung sämtlicher Tiere zur Pelzgewinnung gibt es keine EU-weiten Vorschriften. Das bedeutet für diese Tiere in der Regel ein leidvolles Leben in beengten und kargen Käfigen.