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Hund beim Schwimmen

Urlaubsplanung für Hundebesitzer

Wenn der Hund nicht mitkommen kann: Hundebetreuung durch Freunde, Familie oder in der Tierpension

14.4.2022

Manche Hundehaltern entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dagegen, ihren Hund in den Urlaub mitzunehmen. Sie wollen ihrem vierbeinigen Freund die Reisestrapazen ersparen (lange Autofahrten, Staus, stressige Bahnfahrten, strapaziöse Flugreisen, Hitze am Urlaubsort, Bergwanderungen, die nichts für einen alten/kranken/behinderten Hund sind, …). Eine gute Planung und Vorarbeit sind wichtig, damit für Hund und Mensch der Urlaub entspannt verlaufen kann. Lesen Sie unsere Tipps für den Fall, dass auch Sie darüber nachdenken, einmal ohne Ihren Hund zu verreisen.

Finden Sie einen Hundesitter

Wenn Sie Ihren Hund nicht in den Urlaub mitnehmen können, ist ein Hundesitter eine gute Option. Im Optimalfall ist es jemand aus Ihrer Familie, Ihrem Freundeskreis, Ihrer Nachbarschaft, der Ihren Hund gern hat, sich darauf freut, ihn während Ihrer Urlaubszeit betreuen zu dürfen und bei dem sich Ihr Hund wohlfühlt. Vielleicht mag jemand aus Ihrem näheren Umfeld für die Dauer Ihres Urlaubs bei Ihnen einziehen; damit wäre der Umgebungswechsel für Ihren Hund ausgeschlossen.  

Sie können aber auch für einen erfahrenen Hundesitter engagieren. Wenn Sie sich für diese Option entscheiden, überprüfen Sie dessen Referenzen und stellen Sie sicher, dass er sich gut mit Ihrem Hund versteht und dass Sie sich beide über Trainingsmethoden und Kommandos einig sind, um Verwirrung bei Ihrem Hund zu vermeiden. Wenn Sie keinen geeigneten Hundesitter finden können, sprechen Sie mit anderen Hundehaltern; es gibt immer jemanden, der einen vertrauenswürdigen Menschen kennt und empfehlen kann.

Hundesitter bieten ihre Dienste auch im Internet und/oder sozialen Medien an; das ermöglicht es Ihnen, sich ein Bild von den Personen zu machen und die Rezensionen anderer Tierhaltern lesen zu können.  

Hundesitter

Hundepension finden

Während Sie im Urlaub sind, wird Ihr Hund auch in diesem Fall zu keiner Zeit allein sein und jede Menge Interaktion mit anderen Vierbeinern haben. Suchen Sie nach seriösen Anbietern. Diese sind geschult, kennen sich sehr gut mit Hunden aus, sorgen für Sicherheit im Rudel und berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse der Tiere.  

Worauf Sie bei einer Tierpension achten sollten?

Rechtzeitig trainieren

Gewöhnen Sie Ihren vierbeinigen Freund frühzeitig daran, bei anderen Menschen und in einer anderen Umgebung zu wohnen. Wenn Sie ihn zu Freunden, Nachbarn, Familienmitgliedern geben, lassen Sie ihn hin und wieder dort übernachten, sodass ihm das andere Umfeld vertraut wird. Das ist insbesondere wichtig, wenn er übergangsweise bei einem Hundesitter wohnen wird; letztendlich muss er sich zusätzlich noch an den fremden Menschen gewöhnen.  

Ausrüstung nicht vergessen

Geben Sie Ihrem Hund vertraute Gegenstände mit. Das schließt sein Körbchen und sein Spielzeug ein, seine Näpfe, eventuell auch ein getragenes T-Shirt mit Ihrem Geruch und selbstverständlich seine Leine, sein Halsband bzw. Brustgeschirr. Ist Ihr Hund auf Medikamente angewiesen? Wenn ja, überreichen Sie seiner Betreuungsperson einen detaillierten Medikamentenplan, aus dem hervorgeht, welches Medikament er wofür bzw. wogegen bekommt, in welcher Dosierung und zu welchen Zeiten. Lassen Sie auch die Kontaktdaten der Tierarztpraxis da, in der Ihr Hund gewöhnlich untersucht und behandelt wird.  

Eigenheiten klar definieren

Wenn Sie Ihren Hund in die Obhut anderer Menschen geben, übergeben Sie ihnen gleichzeitig eine Verantwortung. Seien Sie fair und legen Sie alle unliebsamen Eigenschaffen Ihres Hundes offen dar. Sei es, dass er ein Angstbeißer ist, andere Rüden nicht mag, auf Männer aggressiv reagiert oder was auch immer; so können unliebsame Situationen vermieden werden.  

Um das Wohlergehen Ihres Tier zu sichern, sollten Sie die Betreuungsperson auch über dessen Sorgen und Nöte aufklären wie Trennungsangst, Scheu, Angst vor belebten Plätzen, Autofahrten und vieles mehr. So wird gesichert, dass die Person das Tier nicht aus Unwissenheit in beängstigende Situationen bringt.  

Vergessen Sie bitte auch nicht, darauf hinzuweisen, wie oft Ihr Hund zwischen den eigentlichen Spaziergängen noch nach draußen muss, um seine Geschäfte zu verrichten. Sie machen sich keine Freunden mit einem Hund, der in die Wohnung macht. 

Routine beibehalten

Egal, wo Ihr Haustier während Ihres Urlaubs bleibt, sorgen Sie für Normalität. Hinterlassen Sie detaillierte Anweisungen und einen schriftlichen Tagesablauf, damit der Tiersitter weiß, wie der Tag ablaufen soll. Es ist auch wichtig, dass Ihr Haustier während Ihrer Abwesenheit das gleiche Futter bekommt, mit dem gleichen Spielzeug spielt und mit der gleichen Decke schläft. So wird zusätzlicher Stress durch Veränderungen in der Routine vermieden.

Abschiedsszenen vermeiden

Gestalten Sie den Abschied kurz und schmerzlos. Für Ihren Hund muss es sich gut und normal anfühlen, wenn Sie gehen und ihn in seinem Urlaubsdomizil zurücklassen. Ihre Traurigkeit kann sich auf Ihren Hund übertragen.

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