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Pools sind eine Gefahr für Tiere

Swimmingpools können eine Gefahr für Heim- und Wildtiere darstellen

14.7.2020

So machen Sie Ihren Pool sicher für Tiere

Besitzer von Swimmingpools müssen die Sicherheit von Tieren und Menschen gleichermaßen berücksichtigen. Für Tiere besteht die Gefahr zu ertrinken, wenn sie keine Möglichkeit haben, dem Pool mit seinen glatten Wänden zu entkommen. Gefährdet sind nicht nur die eigenen Tiere sondern auch die der Nachbarn und sogar Wildtiere. Die Tiere kommen, um ein erfrischendes Bad oder einen Schluck kühles Wasser zu sich zu nehmen. Einige fallen versehentlich in den Pool. Vor diesem Hintergrund muss sich jeder Poolbesitzer seiner Verantwortung bewusst sein, das Schwimmbecken für Tiere sicher zu gestalten.

Was gilt es zu bedenken, um einen Pool sicher zu machen?

In der Vorbereitungsphase ist es gut, über folgende Fragen nachzudenken:

  • Welche Tiere kann/muss ich je nach Land/Gebiet, in dem ich lebe, erwarten?
  • Welche Materialien sind sicher für die Tiere und können sie davor schützen, in den Poolbereich zu gelangen?

Diese Fragen sollen Ihnen helfen, sich auf die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen zu konzentrieren.

Hier ein paar Tricks, die Ihnen helfen können, böse Überraschungen und Tragödien zu vermeiden:

  • Zäune: Je nach Anforderungen kann dies entweder ein transportabler oder ein permanenter Zaun sein. Für welchen Zaun auch immer man sich entscheidet, wichtig ist, dass sämtliche Lücken geschlossen werden, durch die sich Tiere hindurchschlängeln können. Die Stabilität des Zauns muss gewährleisten, dass er auch Tieren mit starker Körperkraft Stand halten kann.
  • Rampen und Stufen: Mindestens eines dieser Merkmale im Becken hilft den Tieren bei der Flucht aus dem Pool. Die Elemente müssen jeweils rutschsicher sein.
  • Alarmanlagen: Wenn man sich für ein Alarmsystem entscheidet, sollte man nur eines wählen, das nur dann den Alarm auslöst, wenn Bewegung im Wasser und nicht schon am Beckenrand stattfindet.
  • Abdeckungen: Eine wichtige Auswahl sind Sicherheitsabdeckungen, da einfache Schwimmbadabdeckungen ein Tier irreführen können, da sie eine feste Oberfläche vortäuschen und das Tier dazu verleiten, darauf zu gehen.
  • Ordnung im Swimmingpool: Dazu wird alles weggeräumt, was das Interesse der Tiere wecken und sie dazu verleiten kann, ins Wasser zu springen.
  • Kletterhilfen: Einige geknotete und an den Poolrändern befestigte Nylonschnüre können Tieren beim Herausklettern gute Dienste leisten.
  • Poolfluchtrampen/Netze: Diese Hilfsmittel sind speziell dafür ausgelegt, kleinen Tieren wie Fröschen, Entenküken und Eichhörnchen zu helfen, die Höhe eines Schwimmbeckens zu überwinden.
  • Überhängende Äste abschneiden: Dadurch wird verhindert, dass kleine Wildtiere wie Eichhörnchen von Bäumen in den Pool fallen.

Für Notfälle

Selbst mit den besten Vorsichtsmaßnahmen kann es immer noch passieren, dass ein Tier den Weg ins Wasser findet. In solchen Fällen ist es ratsam, etwas zur Hand zu haben, um ihm aus dem Pool zu helfen:

Kleintiere: Hilfsmittel wie Schwimmbadnetze und -kescher, Besen und Schaufeln sind sehr hilfreich. Sie sollten stets in Reichweite sein, damit man einem Tier in Not sofort helfen kann.

Größere Tiere: Dienlich sind Hilfsmittel wie z.B. ein langes, breites Holzbrett, das als Rampe verwendet werden kann. Manchmal tun es auch ein paar Gartenstühle, die in den Pool gestellt werden und über die die Tiere den Weg aus dem Pool finden.

Und nicht zuletzt... 

Bei der Rettung eines Tiers muss stets die eigene Sicherheit im Auge behalten werden. In Panik geratene Tiere können bei ihrem Fluchtversuch aus dem Pool ihren Retter attackieren und verletzen, wenn man nicht vorsichtig ist.