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Polizeipferde stehen in der Stadt mit Schutzschilder um den Augen

Keine Pferde gegen Menschen einsetzen!

22.1.2018

Fordern Sie: Nein zur berittenen Polizei in Wien!

Das österreichische Innenministerium überlegt, nach einer entsprechenden Überprüfung der Kosten, in Wien eine berittene Polizei einzuführen. VIER PFOTEN lehnt diesen Plan aus Tierschutzsicht ganz entschieden ab.

Es gilt, jede Gefahrensituation zwischen Mensch und Tier zu vermeiden.

Gerade im Einsatz von Pferden etwa auf Demonstrationen und Fußballspielen sind sowohl Menschen als auch Tiere Verletzungsrisiken ausgesetzt. Denn in Stresssituationen kann nicht immer ausgeschlossen werden, dass Pferde trotz guter Ausbildung außer Kontrolle geraten, Menschen verletzen oder überrennen. So wurde bei einer Demonstration zum 1. Mai 2015 in Hamburg ein Demonstrant erheblich verletzt, als ihn ein scheuendes Pferd umrannte und mit den Hufen am Kopf traf.

Ein weiteres starkes Argument gegen eine berittene Polizei:

Die Tiere werden während der Ausbildung und im Einsatz mit Situationen konfrontiert, die ihrem natürlichen Fluchtinstinkt widersprechen. Lärmende Menschenmengen bzw. körperliches Bedrängen, laute, knallende Geräusche, optische Überreizung, Feuer usw. – all das verursacht Stress für die sensiblen Tiere. Die Pferde können zwar durch intensives Training lernen, ihrem Reiter zu gehorchen und/oder diesem zu vertrauen, aber sie würden sich niemals freiwillig in derartige Situationen bringen.

VIER PFOTEN setzt sich bereits seit Jahren für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Fiakerpferde in Wien ein. In Zukunft noch mehr Pferde in die hektische Wiener Innenstadt, eine nicht artgemäße Umgebung, zu holen, ist nicht akzeptabel – und absolut nicht zeitgemäß!

Nein zu einer berittenen Polizei in Wien!

Fordern Sie den Innenminister auf, seine Pläne zum Einsatz von Polizeipferden zurückzunehmen.

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