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Familienhund bekommt neue Chance im Leben

26.6.2019

Mitgefühl rettete Bobbys Leben, bevor er in den Hundefleischhandel verkauft wurde.

Bobby lebt in Phnom Penh, Kambodscha und wurde von einem besorgten Einwohnerin entdeckt, der sich in einer lokalen Pagode (Tempel) um verlassene und streunende Katzen kümmert.

Diese besorgte Bürgerin war auf dem lokalen Markt, als sie ein Gespräch mit einer Frau hörte, die die Nase voll von ihrem Haushund hatte, dem Hund, der später als Bobby bekannt werden sollte.

Laut der Besitzerin benahm sich Bobby schlecht und war zu Hause zerstörerisch, was ihr viel Frustration, Zeit und Geld kostete. Die Besitzerin behauptete, dass sie Bobby wegen seiner Ungezogenheit an ein Hundefleischrestaurant verkaufen würde. Leider werden viele Hunde in Kambodscha von ihren Besitzern verkauft, weil sie als "ungezogen" wahrgenommen werden oder Gegenstände zerstören. Millionen von Hunden stehen vor einem grausamen und schmerzhaften Tod, nur weil sie nicht gelernt haben, sich richtig zu verhalten.

Aber zum Glück würde sich Bobbys Schicksal ändern.

Die besorgte Bürgerin, selbst Tierliebhaberin, war so schockiert und verärgert über das, was sie hörte, dass sie sofort eingriff. Nach einigen Minuten hitziger Diskussionen überredete sie Bobbys Besitzerin, ihr zu erlauben, Bobbys Leben zu retten und ihn ihr abzunehmen. Die Besitzerin stimmte zu.

Unser Retter brachte Bobby dann in einem Tuk-Tuk (ein dreirädriges Motorfahrzeug, das als Taxi benutzt wird) zu unserer Partnerorganisation. Nachdem er sicher in den Händen unseres Tierärzteams war, bekam Bobby sofort Zuwendung und tierärztliche Behandlung, einschließlich Impfungen und Entwurmung.

"Es ist schwer zu glauben, dass ein Haustierhalter bereit wäre, seinen Hund in diese schrecklich grausame Industrie zu verkaufen, für etwas, das als normales Hundeverhalten angesehen werden könnte. Mit ein wenig Training und Geduld hat Bobby gezeigt, was für ein süßer Junge er wirklich ist, und ich bin so froh, dass diese besorgte Bürgerin in Bobbys Namen gehandelt hat. Aus diesem Grund ist unser Programm darauf ausgerichtet, die Mitglieder der lokalen Bevölkerung auszubilden und sie zu ermutigen, sich gegen den Handel mit Hundefleisch zu behaupten."

Dr. Katherine Polak, Leiterin der Streunerkatzenhilfe in Südostasien

Was tut VIER PFOTEN?

Leider ist das Yulin-Fest nicht der einzige Ort, an dem Hunde und Katzen brutal geschlachtet werden. Der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch findet das ganze Jahr über in Indonesien, Kambodscha und Vietnam statt.

In Kambodscha finanziert VIER PFOTEN ein Programm zur Rettung von ausgesetzten Tieren bei Pagoden in Zusammenarbeit mit der lokalen Hilfsorganisation Animal Rescue Cambodia. Dieses Programm bietet Veterinärausbildung, kostenlose Kastrationsdienste und Tierschutzaufklärung für Einheimische in der Hauptstadt Phnom Penh. VIER PFOTEN arbeitet auch eng mit dem Cambodian Mine Action Centre zusammen, um den grausamen Handel mit Hundefleisch zu bekämpfen.

Aber VIER PFOTEN ist nicht nur in Kambodscha aktiv. Unser Team arbeitet tatkräftig in Indonesien, Vietnam und Thailand, um den Handel mit Hunde- und Katzenfleisch zu beenden und kostbare Leben wie Bobbys zu retten. 

Helfen Sie uns den Handel mit Hunde- und Katzenfleisch zu beenden

Bobbys Leben ist nicht das einizige, das auf dem Spiel steht.

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