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Gefährlicher Handel mit Wildtieren

Forschungsergebnisse zum Ursprung des SARS-CoV-2 Virus

26.3.2020

Stellungnahme von VIER PFOTEN Direktorin Eva Rosenberg 

"Die Corona-Krise führt uns auf tragische Weise vor Augen, welche Konsequenzen der Handel von Tieren für uns alle haben kann. Es war nur eine Frage der Zeit, bis eine Übertragung von Viren vom Tier auf den Menschen eine globale Krise auslöst. Umso dringender sollten wir jetzt aus diesem Fehler lernen: Wir dürfen Wildtieren nicht weiter ihren Lebensraum nehmen, sie unter tierschutzwidrigen Bedingungen fangen, einpferchen und verkaufen. Zum Wohl von Menschen und Tieren muss Österreich den Handel mit Wildtieren verbieten. In Österreich sind die am stärksten vom Handel bzw. von Importen betroffene Tiergruppe die Reptilien – auch sie werden sehr häufig auf asiatischen Wildtiermärkten gehandelt. 

Zudem bedroht der Wildtierhandel die Artenvielfalt - laut Weltbiodiversitätsrat (IPBES) ist die direkte Ausbeutung der Natur einer der Hauptgründe für das Artensterben. Die Gesundheitsgefahren und auch die gravierende Tier- und Artenschutzprobleme, die mit dem Handel mit Wildtieren einhergehen, sollten als Anlass dienen, notwendige grundlegende Maßnahmen zu ergreifen.

VIER PFOTEN sieht außerdem die aktuelle Krise als geeigneten Wendepunkt, um das Verhalten des Menschen Tieren gegenüber fundamental zu verändern. Wir müssen aufhören, Tiere aus reiner Profitgier auszubeuten. Es ist mittlerweile gesichert, dass auch die industrielle Massentierhaltung stark zur Entstehung und Ausbreitung von Pandemien beiträgt. Die Zeit nach Corona wird nicht mehr dieselbe sein; wir werden unsere Gewohnheiten, unsere Warenströme, unseren Umgang mit der Natur und den Tieren neu definieren müssen. Mehr Regionalität wird dabei eine große Rolle spielen."

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Mag. Elisabeth Penz

Press Officer Austria

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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen, Orang-Utans und Elefanten – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, Ungarn, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in zwölf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. www.vier-pfoten.at