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Fiaker am Stephansplatz

Über 80.000 Unterschriften für bessere Bedingungen für Fiakerpferde

VIER PFOTEN bei Stadtrat Czernohorszky

8.9.2021

Über 80.000 Unterschriften hat VIER PFOTEN mit einer Petition für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Fiakerpferde in Wien in den letzten Jahren gesammelt. Mitarbeiterinnen der Tierschutzorganisation haben sie gestern Abend an den für Tierschutz zuständigen Stadtrat Jürgen Czernohorszky symbolisch übergeben. Das wichtigste Anliegen von VIER PFOTEN ist es, Fiakerfahrten aus der Innenstadt zu verbannen und ausschließlich in Grünanlagen zu gestatten.

„Über 80.000 Unterschriften sind ein beeindruckendes Signal und ein echter Erfolg für unsere Kampagne! Wir hoffen, dass die Stadt Wien nun endlich reagiert. Die Wiener Innenstadt ist keine geeignete Umgebung für Pferde, die äußerst sensible Fluchttiere sind. Dieser Meinung sind immer mehr Österreicherinnen und Österreicher. Es ist eine Schande, dass eine Weltstadt noch immer auf Traditionen setzt, die auf dem Rücken der Tiere ausgetragen werden.“

VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck

Immer wieder passieren schwere Unfälle mit Fiakern auf Wiens Straßen, bei denen Tier und Mensch zu Schaden kommen. Die Liste der Gefahren und Stressfaktoren für Pferde ist lang: Lärm, hektischer Innenstadtverkehr, harter, aufgeheizter Asphalt und mangelnder Zugang zu Heu sind ohnehin tägliche Zumutungen für die Tiere. Weissenböck: „Im Regierungsübereinkommen von SPÖ und NEOS steht klar, dass Alternativen für Fiaker geprüft werden sollen. Diesem Versprechen muss die selbsternannte Fortschrittskoalition der Stadtregierung jetzt auch Taten folgen lassen. Sisis Zeiten sind schließlich schon lange vorbei. Andere Städte wie Rom und Berlin haben die Fiaker bereits aus der Innenstadt in die Grünanlagen verlegt, Montreal und Barcelona haben sie sogar komplett verboten.“

Übergabe der Fiaker-Petition

VIER PFOTEN wird auf jeden Fall bei diesem Thema nicht lockerlassen. „Im 21. Jahrhundert sollte eines selbstverständlich sein: Nicht Tiere sollten sich an die Bedingungen anpassen müssen, sondern die Bedingungen an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden“, so Weissenböck entschieden. Ab sofort gibt es auch eine neue Initiative: Unterstützerinnen und Unterstützer haben auf der VIER PFOTEN Website die Möglichkeit, ein Protest-Email an Wiens Bürgermeister Michael Ludwig abzuschicken

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Setzen Sie sich jetzt für die Fiakerpferde ein!

Mag. Elisabeth Penz

Mag. Elisabeth Penz

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VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. www.vier-pfoten.org

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