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Rasenroboter: Igel sind die häufigsten opfer

27.7.2018

Sehr praktisch, für Tiere im Garten aber durchaus eine Gefahr

Rasenroboter nehmen den Menschen die ungeliebte Aufgabe des Rasenmähens ab und arbeiten obendrein wesentlich exakter. Leider sind sie für viele Wildtiere, aber auch für neugierige Heimtiere mitunter eine tödliche Gefahr, wie VIER PFOTEN betont.

„Die Hersteller arbeiten zwar stetig an einer Verbesserung der Sensoren an den Robotern, trotzdem kommt es regelmäßig zu – teils tödlichen - Schnittverletzungen von Tieren“, erklärt VIER PFOTEN Expertin Brigitte Kopetzky. Gerade Igel trifft es sehr oft: „Sie flüchten nicht, sondern rollen sich bei Gefahr ein. Daher sind sie immer wieder Opfer der Mähgeräte. Entweder sind verenden gleich, oder sie tragen extrem schwere Verletzungen davon“, meint sie. In der von VIER PFOTEN geführten Eulen- und Greifvogelstation (EGS) in Haringsee musste gerade ein verletzter kleiner Igel von seinem Leiden erlöst werden, der unter den Rasenroboter gekommen war.

Auch Insekten und Amphibien sind häufige Opfer von Rasenrobotern, besonders wenn man diese in der Nacht arbeiten lässt. „Auch wenn sie vielen Menschen nicht so am Herzen liegen: Sie fehlen dann dem funktionierenden Ökosystem in der Natur“, sagt Kopetzky.

Und nicht zuletzt können diese Roboter für unsere Heimtiere gefährlich werden. Brigitte Kopetzky rät, Hund, Katze und Co keinesfalls in den Garten zu lassen, wenn der Roboter läuft.

VIER PFOTEN empfiehlt Tierliebhabern generell, entweder auf Rasenroboter zu verzichten oder ihn mit persönlicher Aufsicht einzusetzen: „Am besten ist es, den Roboter nur unter Beobachtung untertags zu nutzen. Bevor man ihn benutzt, sollte man die Wiese genau absuchen und Heimtiere keinesfalls in den Garten lassen. Das Beste aus Tierschutz- und Naturschutzsicht wäre es natürlich, einen naturnahen Garten zu haben, in dem Vögel und kleine Wildtiere Nahrung und Schutz finden“, so Expertin Brigitte Kopetzky.

Mag. Elisabeth Penz

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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
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