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Ein neues Leben für Nhi Nho

Die ehemalige Gallebärin Nhi Nho, die unter Stressstörungen, einer vergrößerten Nebenniere und zwei fehlende Vorderpfoten litt, wurde von VIER PFOTEN gerettet

Die letzten zehn Jahre haben ihre Spuren an der ehemaligen Gallebärin hinterlassen. In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden hat VIER PFOTEN dem Leiden der vietnamesischen Bärin nun endlich ein Ende gesetzt. Nhi Nho (ehmals Hai Chan) hat den Großteil ihres Lebens auf einer Farm in einem winzigen Metallkäfig in einem dreckigen und schlecht belüfteten Raum verbracht. Nicht nur die miserablen Haltungsbedingungen, sondern auch die mangelhafte Ernährung und die schmerzhafte Prozedur des Gallesaft-Abzapfens haben der Bärin stark zugesetzt. Wir gehen auch davon aus, dass ihre Pfoten amputiert und zur Produktion von Bärentatzenwein verwendet wurden.

Dass Nhi Nho ein besseres Leben verdient, hatte schlussendlich auch ihr Besitzer eingesehen. Sehen Sie sich Nhi Nhos Geschichte in dem Video an.

Hinweis: Bei Ansicht dieses Videos eventuell auftauchende Werbeeinblendungen stehen in keinem Zusammenhang mit VIER PFOTEN. Wir übernehmen für diese Inhalte keinerlei Haftung.

Vom Hinterhof ins Freigehege

Der Moment, als sich die Türen zu Nhi Nhos neuem Zuhause öffnen und sie vorsichtig ihre Nase rausstreckte, war sehr berührend für das gesamte VIER PFOTEN Team. Zum ersten Mal in ihrem Leben spührte Nhi Nho Gras unter ihren Füßen. Alle sind sehr glücklich darüber, dass sie sich schnell in ihrem neuen Zuhause, dem BÄRENWALD Ninh Binh, eingelebt hat und sich offensichtlich sehr wohl fühlt. Sie bewegt sich auf ihren Unterarmen, und sie hat sogar damit begonnen, auf ihren Armstümpfen zu laufen.

Es grenzt an einem Wunder, dass sie trotz der fehlenden Vorderpfoten gehen kann. Die asiatische Schwarzbärin verbringt ihre Tage nun, anstatt in Angst und Schrecken, mit Spielen, Nesterbauen und Abhängen in einer eigens für sie errichteten Hängematte. VIER PFOTEN dankt allen, die für Nhi Nhos Rettung und Genesung gespendet haben.

Das Geschäft mit der bärengalle

Bärengalle wird seit mehreren tausend Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilmittel verwendet und ist in vielen asiatischen Ländern immer noch ein gefragtes Produkt. Obwohl der Verkauf und Konsum von Bärengalle in Vietnam verboten ist, leiden schätzungsweise noch immer 1.300 Bären auf rund 400 Farmen

Gemeinsam im Kampf gegen Tierleid

Im Jahr 2005 startete die vietnamesische Regierung eine Kampagne mit dem Ziel, Bärenfarmen flächendeckend zu schließen. Alle sich in Gefangenschaft befindlichen Bären wurden mit Mikrochips versehen und registriert. Damit wollte man sicherstellen, dass keine neuen Bären mehr auf den Farmen aufgenommen werden. Die registrierten Bären gingen zwar ins staatliche Eigentum über, dennoch mussten sich die Bärenfarmbetreiber weiter um sie kümmern - zumindest bis offizielle Behörden sie abholten und in lokale Auffangstationen brachten oder die Tiere verstarben. Zudem verpflichteten sich die Betreiber, nie wieder Gallensaft von den Bären zu extrahieren. 2017 bekräftigte die Regierung Vietnams nochmals ihre Pläne, Bärenfarmen endgültig zu schließen und Bären gezielt zu retten. VIER PFOTEN unterstützt dieses Vorhaben durch gemeinsam durchgeführte Rettungsmissionen und hat außerdem eine internationale Kampagne gestartet.

Tierfreunde weltweit können eine Petition unterschreiben, die die vietnamesische Regierung ermutigen soll, alles Nötige zu tun, um Bärenfarmen endgültig zu beenden: https://help.four-paws.org/de-AT/hilf-vietnams-traurigsten-baeren.
Über 580.000 Unterschriften wurden bereits gesammelt.


Hilf Vietnams traurigsten Bären

Schluss mit BÄRENFARMEN in Vietnam! 

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