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VIER PFOTEN bringt Die Selfie-Bärin jeta in Sicherheit

Neues Zuhause für einen der traurigsten Bären Europas

Die 2001 geborene Jeta wurde jahrelang von ihrem Besitzer im Sommer bei Hitze an einer Kette, die an einem Ring durch ihre Nase befestigt war, über albanische Strände, durch Städte und touristische Sehenswürdigkeiten geführt und Leuten für kleine Geldbeträge als Motiv für ein Selfie-Foto angeboten. Jedes Ziehen an der Kette verursachte große Schmerzen. Wenn sie nicht arbeiten musste, lebte sie auf dem blanken Betonboden in einem dunklen Schuppen vor dem Haus ihres Besitzers in Korca. Im Jahr 2016 haben die albanischen Behörden dem VIER PFOTEN Tierärzteteam geholfen, sie zu befreien. Das Team sedierte den Bären, bestückte sie mit einem Mikrochip, entfernte ihren Nasenring und untersuchte sie. Sie fanden heraus, dass der fast zahnlose Bär mehrere blutende Löcher in der Nase hatte, unterernährt war und an einer Augenerkrankung litt. Trotz ihres geschwächten Zustands konnte Jeta die Reise in den Zoo von Tirana antreten.

Wir freuen uns, dass Jeta nicht mehr leiden muss. Aber wir haben noch nicht alle unsere Ziele erreicht, denn in Albanien leben immer noch rund 40 bis 50 Bären unter erschreckenden Bedingungen.

Thomas Pietsch, VIER PFOTEN Experte für Wildtiere

Keine Selfies mehr mit Jeta unter der brennenden Sonne

Hinweis: Bei Ansicht dieses Videos eventuell auftauchende Werbeeinblendungen stehen in keinem Zusammenhang mit VIER PFOTEN. Wir übernehmen für diese Inhalte keinerlei Haftung.

Transfer zum TANZBÄRENPARK Belitsa

Im August 2017 haben wir es endlich geschafft, Bärin Jeta in den TANZBÄRENPARK Belitsa, den wir in Zusammenarbeit mit der Stiftung Brigitte Bardot betreiben, zu überführen. Dort hat sie ein großes Außengehege, in der Jeta ein friedliches und glückliches Leben führen kann.

Jeta wird nie wieder einen Ring durch die Nase tragen müssen

Save the saddest bears

Es gibt immer noch Bären, die unsere Hilfe brauchen

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