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Tierschutz im urlaub

Wie Sie sich als Tierfreund auf Reisen verhalten können

Elefanten reiten in Thailand, Stierkämpfe in Spanien oder Löwen streicheln in Südafrika. Von vielen im Urlaub angebotenen Touristenattraktionen sollten Urlauber die Finger lassen, denn meist steckt Tierquälerei dahinter. Wir geben Tipps für einen tierfreundlichen Urlaub.

Ein Klassiker unter den Touristen-Attraktionen, besonders in exotischen Ländern, sind Elefanten-, Pony-, Esel- und Kamelritte. Aber Vorsicht: Oftmals werden die Tiere nicht artgemäß gehalten und sind zum Beispiel den ganzen Tag über großer Hitze ausgesetzt, ohne mit frischem Wasser versorgt zu werden. Elefanten werden schon als Jungtiere brutal misshandelt, um sie gefügig zu machen. Auch besteht beim direkten Kontakt mit Elefanten ein enormes Sicherheitsrisiko, wie zahlreiche Unfälle belegen.

VIER PFOTEN tipps
für einen tierfreundlicheN urlaub

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  • KEIN DIREKTER KONTAKT MIT WILDTIEREN!
    Von Angeboten wie Elefanten-, Pony- und Kamelreiten, Schwimmen mit Delfinen, Streicheln oder Füttern von Wildtieren sollten Sie Abstand nehmen. Die direkte Interaktion mit Besuchern dient keinesfalls dem Wohl der Tiere, sondern nur, um Besucher anzulocken.
  • KEINE TIERSHOWS!
    In Tiershows müssen Wildtiere oft für sie unnatürliche Darbietungen zeigen. Die Dressur von Wildtieren setzt außerdem häufig auf Bestrafung. Bei diesen Shows werden Tiere zu reinen Unterhaltungsobjekten degradiert. Meiden Sie auch Sport- oder Wettkämpfe mit Tieren, wie Stier-, Hunde-, Bären- oder Hahnenkämpfe.
  • KEINE SELFIES MIT WILDTIEREN!
    Viele Touristen machen Fotos mit Wildtieren, sehr beliebt sind dabei Tierbabys. Hier handelt es sich um reine Geschäftemacherei auf Kosten der Tiere, die meist zu früh von ihren Müttern getrennt, inakzeptabel gehalten werden oder gar aus freier Wildbahn stammen.
  • TIERISCH AUFPASSEN BEI SOUVENIRS!
    In vielen Geschäften werden Gegenstände aus Elfenbein, Schildkrötenpanzer, Lederprodukte aus Häuten exotischer Tiere oder Korallen angeboten. Mit dem Kauf trägt man zur Ausrottung geschützter Arten bei. Die Einfuhr solcher Souvenirs, die von bedrohten Arten stammen, ist verboten.
  • UNSERIÖSE ANBIETER MEIDEN!
    In seriösen Auffangstationen sollte das Wohl der geretteten Tiere oberste Priorität haben: Gesunde Tiere sollten - sofern dies möglich ist - nur minimalen Kontakt zu Menschen haben. Das Ziel sollte sein, sie wieder auszuwildern. Tiervorführungen sowie Zucht müssen unterbunden sein.

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