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Guter Vorsatz: Reduktion tierischer Produkte

8.1.2019

Dieser Neujahrsvorsatz ergibt gleich dreifach Sinn

Nach Weihnachten und Silvester, nach Festtagsbraten und viel Süßem, ist es nun die Zeit für gute Vorsätze. Das Problem mit den meisten Neujahrsvorsäten ist allerdings, dass uns schon nach kurzer Zeit die Motivation verlässt.

VIER PFOTEN rät daher, es mit einer Einschränkung des Konsums tierischer Produkte wie Fleisch, Eier und Milchprodukte zu versuchen.Es ist nicht nur gut für die eigene Gesundheit, sondern hilft dem Kima und den Tieren.

Während Klimaforscher und Ärzte immer mehr auf die Problematik in den Bereichen Umwelt und Gesundheit im Zusammenhang mit hohem Fleisch-, aber auch Milchkonsum hinweisen, ist für VIER PFOTEN naturgemäß der ethische Aspekt zentral.

Jeder kann einen Beitrag zum allgemeinen Wohl leisten

Der massive Einfluss des hohen Konsums an tierischen Produkten auf das Tierwohl, das Klima und unsere Gesundheit ist offensichtlich. Letztlich hängt alles zusammen, und das sollte uns helfen, gewisse Gewohnheiten zu ändern.

Das 3R-Prinzip (Reduce, Refine, Replace) kann dabei helfen mehr Tierwohl auf den Teller zu bringen.

  • Reduce: Essen Sie weniger tierische Produkte, wie Fleisch, Milch und Eier.
  • Refine: Wenn Sie Tierprodukte kaufen, achten Sie auf deren Herkunft und auf eine tierfreundliche Landwirtschaft (z.B. Produkte aus Freilandhaltung oder Produkte mit einem Tierschutz-Label).
  • Replace: Als tierfreundlichste Ernährungsweise sollten Sie tierische Lebensmittel so oft wie möglich durch pflanzliche Alternativen ersetzen.

Es liegt in der Macht jedes einzelnen, eine Veränderung zu bewirken

Wer seinen Konsum von tierischen Produkten einschränkt, tut den Tieren, dem Klima und seiner eigenen Gesundheit etwas Gutes.

VIER PFOTEN wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr


rezept-Ideen
 

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Hintergründe

Die meisten Nutztiere werden in Massenproduktionengehalten. Die Tiere fristen dicht gedrängt, auf engstem Raum ihr Dasein und erleben ständig Stress. Antibiotika werden prophylaktisch verabreicht. Beides hat natürlich auch Auswirkungen auf die Qualität des Fleisches. Natürliche Verhaltensmuster können nur bedingt oder gar nicht ausgelebt werden. Um möglichst schnell viel Fleisch zu erzeugen werden die Tiere regelrecht an das System angepasst, bis sie letztendlich nach nur wenigen Monaten zum Schlachter transportiert werden.

Das Wohl der Tiere ist auch in der Milchproduktion betroffen. Die meisten Milchkühe in der Intensivtierhaltung dürfen in ihrem ganzen Leben kein einziges Mal auf einer Weide stehen. Viele von ihnen leben 365 Tage in der Anbindehaltung. Mutter und Kalb werden nur nach einigen Stunden voneinander getrennt. Die heutige Milchproduktion stammt zum größten Teil von Kühen, die auf Hochleistung gezüchtet wurden. Die ausgezehrten Milchkühe werden oft schon im Alter von fünf Jahren geschlachtet, während die natürliche Lebenserwartung eines Rindes bei über 20 Jahren liegt. Hauptgrund: Fruchtbarkeitsprobleme und sinkende Milchleistung.