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Tiere sind gut für’s Herz

25.11.2019

Die positive Auswirkung von Tieren auf die körperliche Gesundheit des Menschen 

Oft spielen Tiere eine wichtige Rolle im Leben eines Menschen. Ihr positiver Einfluss kann in vielen Bereichen gemessen werden, so auch in Bezug auf die physische Gesundheit. Forschungsstudien zufolge gehen Menschen mit Haustieren seltener zum Arzt, bleiben weniger krank zu Hause, haben ein gesünderes Herz und neigen zu weniger Allergien und Asthma. 

Den positiven Effekt zeigt u.a. eine Untersuchung, die an 240 Paaren durchgeführt wurde. Die Hälfte der Probanden hatten einen Hund bzw. eine Katze als Unterstützer. Alle Testpersonen mussten sich einer Stresssituation (Kopfrechnen unter Zeitdruck) aussetzen. Die Testpersonen mit tierischer Unterstützung wiesen schon zu Beginn des Experiments niedrigere Herzfrequenzen und niedrigere Blutdruckwerte auf als die anderen Probanden und zeigten auch während der Stresssituation eine geringe Abweichung der Werte. Zudem normalisierten sich Herzfrequenz und Blutdruckwerte bei den Menschen mit Hund/Katze schneller als bei den anderen Teilnehmern. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass ein Hund oder eine Katze Stress und somit das Risiko für Herzerkrankungen senkt. 

Der gesunde Einfluss auf ältere Menschen

Der positive Einfluss von Tieren auf das Herz-Kreislauf-System ist in allen Altersgruppen zu beobachten. Ein besonderer Aspekt sei im Zusammenhang mit alten Menschen erwähnt. Alte Menschen, die noch mobil sind, werden insbesondere von Hunden „auf Trab“ gehalten, profitieren von regelmäßiger körperlicher Bewegung, so bei den Spaziergängen mit dem Vierbeiner. Dies wurde untermauert durch eine Studie, die den Zusammenhang zwischen Tierhaltung, Spazierverhalten und Auswirkung auf die Gesundheit feststellte. Ältere Menschen, die häufiger mit ihrem Vierbeiner spazieren gingen als andere und waren Nutznießer der positiven Folgen für die Gesundheit wie verbesserte Leistungsfähigkeit und der Fähigkeit, schneller gehen zu können. Dabei war (laut Studienergebnis) nicht die Länge der Spaziergänge der ausschlagende Faktor für die Gesundheit, sondern die Gemeinsamkeit mit dem Hund.

Der positive Aspekt auf die Gesundheit der Kinder

Tiere spielen auch in Bezug auf die körperliche Gesundheit von Kindern eine große Rolle. So ergab eine Forschung, dass Kinder, die in Familien mit Heimtieren aufwuchsen, u.a. im Allgemeinen eine bessere Gesundheit hatten, körperlich aktiver waren sowie weniger Verhaltens- und Lernprobleme aufzeigten. In seiner Abhandlung „Companion Animals and Child/Adolescent Development: A Systematic Review of the Evidence” („Heimtiere und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen: Eine systematische Überprüfung der Evidenz“) fasste das Forscherteam zusammen, dass ein Heimtier für Kinder auf vielen Ebenen förderlich ist. Es wird den Tieren zugestanden, „das Potenzial (zu) haben, die Entwicklung gesunder Kinder und Jugendlicher zu fördern und dazu beizutragen.“

Mit oder ohne Studien – Tiere sind gut für uns

Um genau zu sein, möchten wir darauf hinweisen, dass manche Wissenschaftler der Meinung sind Mensch-Tier-Beziehungen und ihr positiver Effekt auf die menschliche Gesundheit (besonders bei Kindern) noch nicht hinreichend bewiesen ist und noch mehr Forschung braucht. Das sei so dahin gestellt. In der Zwischenzeit hat jeder Haustier-Halter die Möglichkeit für sich, seine Kinder und die ganze Familie zu sehen, wie ihnen ihr Tier guttut.

Adoption – eine zweite Chance für viele Tiere

Adoption ist der beste Weg den ein Tierfreund wählen kann, um sich ein Tier ins eigene Leben zu holen. Adoption entlastet Tierheime, minimiert den Onlinehandel von Tieren, wirkt der unwürdigen „Produktion“ von Tieren entgegen und bietet letztendlich Tieren eine Chance auf einen Neuanfang in einem schönen Zuhause.  Wenn wir uns für ein Leben mit einem Hund, einer Katze, einem Kleinnager, Vogel … entscheiden, dann muss uns der Weg ins Tierheim führen.