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Bienen und Bauern retten

VIER PFOTEN unterstützt die Europäische Bürgerinitiative  

 Wow, wir haben es geschafft! 

1,2 Millionen Europäer haben für eine Agrarwende hin zu mehr Klima, Arten und Tierschutz unterschrieben – ein voller Erfolg!  

Mit dieser Initiative fordern wir die Europäische Kommission auf, den Einsatz synthetischer Pestizide bis 2035 schrittweise zu beenden und Landwirte bei der Umstellung zu unterstützen.  

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Dank dem Einsatz von über 200 Organisationen aus ganz Europa, konnten genug Unterschriften gesammelt werden. Diese wurden nun an die nationalen Behörden zur Validierung übergeben. Dies ist ein langwieriger Prozess von mehreren Monaten. 

Wenn die Behörden, nach eingehender Prüfung, grünes Licht geben, muss die EU-Kommission auf unsere Forderungen eingehen. Im Anschluss wird es eine Anhörung geben und der Vorschlag wird auf der Tagesordnung des Europäischen Parlaments stehen.

„Eine nachhaltige Landwirtschaft bringt naturgemäß mehr Tierwohl mit sich. Denn Klimaschutz ist auch Tierschutz. Wir freuen uns daher, bei dieser wichtigen Initiative dabei zu sein.“

Eva Rosenberg, Leitung VIER PFOTEN Österreich

Kernforderungen der Initiative

  • Schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestiziden
    Der Einsatz von synthetischen Pestiziden soll in der EU-Landwirtschaft bis 2030 um 80 % reduziert werden. Bis 2035 sollen die EU-Mitgliedstaaten pestizidfrei sein.
  • Maßnahmen zur Erholung der Biodiversität
    Biotopflächen sollen wiederbelebt und landwirtschaftliche Flächen so gestaltet werden, dass sie die Artenvielfalt fördern.
  • Unterstützung von Landwirte
    Landwirte müssen beim notwendigen Übergang zur Agrarökologie gefördert werden. Kleinteilige, vielfältige und nachhaltige landwirtschaftliche Strukturen sollen unterstützt, der Ökolandbau ausgebaut und die Forschung zu pestizid- und gentechnikfreiem Anbau gefördert werden.

Nachhaltige Landwirtschaft und Tierwohl gehören zusammen

VIER PFOTEN setzt sich schon seit Jahren für einen Wandel in der Landwirtschaft ein. Eine unserer wichtigsten Forderung dabei ist die Einführung einer verpflichtenden Kennzeichnung nach Herkunft und Haltung. Denn aus Tierschutzsicht ist eine Kennzeichnung nach Herkunft zu wenig. Nur bei einer Haltungskennzeichnung, können sich Konsumentinnen und Konsumenten bewusst für Tierwohl entscheiden.  

Sinnvoll ist für VIER PFOTEN auch das Anliegen, einer Überproduktion tierischer Produkte gegenzusteuern. "Eine Reduktion der Herstellung und des Konsums tierischer Produkte begrüßen wir sehr, unter der Voraussetzung, dass es dann nicht mehr Importe aus Drittländern gibt," sagt Eva Rosenberg.  

Gleichzeitig spricht sich die Europäische Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten"dafür aus, die Verhandlungsposition der Bauern gegenüber Verarbeitern und Händlern zu stärken. Das ist wichtig, damit auch wirklich alle - Landwirte, Umwelt und die Konsumenten - davon profitieren! 

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Stärken wir nachhaltige Landwirtschaft, Artenvielfalt und Tierwohl!

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