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2010


9.12.2010: Prinzessin Alia von Jordanien und Helmut Dungler bei einem Löwentransport nach LIONSROCK.
© VIER PFOTEN/Mihai Vasile

VIER PFOTEN Highlights

Kooperation mit Prinzessin Alia von Jordanien

 

Im Frühjahr 2010 markierte die Übersiedelung von sechs jordanischen Löwen in das südafrikanische Großkatzenrefugium LIONSROCK die erste Zusammenarbeit zwischen VIER PFOTEN und der Princess Alia Stiftung. Die gemeinsamen Anstrengungen wurden vertieft als ein SAC-Team nach Amman und Irbid reiste, um dort Streunerhilfeprojekte durchzuführen und Tierärzte vor Ort auszubilden. Als Prinzessin Alia im September VIER PFOTEN Projekte in Österreich besuchte, wurde im Wiener Büro eine Vereinbarung über die langfristige Zusammenarbeit unterzeichnet.

 

 

Durchbruchserfolg für die Streunerhilfe in Osteuropa

 

Neben vielen wichtigen SAC-Einsätzen in Rumänien, Bulgarien und anderen Ländern konnte ein lang ersehnter Erfolg errungen werden: Nach über zehn Jahren, in denen VIER PFOTEN nicht in Rumäniens Hauptstadt Bukarest arbeiten konnte, wurde mit der neuen Stadtregierung eine Einigung über die Rückkehr erzielt, die gleichzeitig das Ende von staatlich sanktionierten Massentötungen von Hunden und Katzen bedeutet. Ein großes SAC-Team begann sofort mit der anspruchsvollen Aufgabe, die zahllosen Streunertiere der Metropole zu kastrieren, zu impfen und zu versorgen. Bereits nach zwei Wochen konnten eintausend behandelte Tiere vermeldet werden.

 

 

Tiernothilfeeinsätze in aller Welt

 

Als Pakistan von einer der größten Flutkatastrophen seiner Geschichte heimgesucht wurde, reiste ein Team der VIER PFOTEN Tiernothilfe in die Region Punjab, wo Tausende von Tieren ohne Futter und Trinkwasser eingeschlossen waren. Die Rettungskräfte organisierten Versorgungslieferungen, verhinderten den Ausbruch von Seuchen und retteten Rinder, Ziegen und Haustiere vor einem sicheren Tod – und gaben so den betroffenen Bauern neue Hoffnung. Weitere Noteinsätze wurden in Ungarn und Rumänien durchgeführt.

 

 

VIER PFOTEN Bärenparks

 

Nach dem Inkrafttreten des neuen bulgarischen Tierschutzgesetzes ist es VIER PFOTEN 2010 gelungen, mehrere Wildtiere aus ungeeigneter Privathaltung zu befreien. Der junge Bär Monti wurde in den TANZBÄRENPARK Belitsa gebracht, wo er sich gut eingewöhnt hat. Im deutschen BÄRENWALD Müritz sind Veränderungen auf den Weg gebracht worden: Das Refugium wird auf das Doppelte seiner bisherigen Größe erweitert, was in naher Zukunft die Aufnahme weiterer Bären erlauben wird. Die Neueröffnung findet im April 2011 statt. Die Tiere im BÄRENWALD Arbesbach haben ebenfalls ein gutes Jahr hinter sich, in dem ihre Genesung weiter fortgeschritten ist. Die rumänische BÄRENWAISENSTATION Harghita hat die nächste Generation von Findlingen auf ein Leben in Freiheit vorbereitet, während die im Vorjahr entlassenen Bären weiterhin beobachtet wurden. Vier neue Jungtiere wurden gerettet und in das Programm aufgenommen.

 

 

Langfristige Kampagnen und erfolgreicher Protest

 

VIER PFOTEN Kampagnen, die bereits seit mehreren Jahren betrieben werden, haben 2010 für Erfolgsmeldungen gesorgt: Nach der Umsetzung neuer Online-Proteste, einem Zeichentrickvideo, das von der britischen Musiklegende Morrissey unterstützt wurde, sowie Lobbying auf mehreren Ebenen wird die Käfighaltung von Kaninchen vielerorts in naher Zukunft auf Bodenhaltung umgestellt. Andere langfristige Bemühungen haben Fortschritte in der Haltung von Legehennen und Rindern eingebracht. In der fortdauernden Kampagne gegen Lebenrupf wurden weitere Meileinsteine erreicht: Ein neues Abkommen mit polnischen Gänsefleischproduzenten hat fünf Millionen Gänse und Enten vor lebenslangem Leid bewahrt. Ein ähnliches Umdenken hat auch die Situation in Ungarn weiter verbessert, wo nun weitere Firmen Kontrollen durch VIER PFOTEN zugestimmt haben.

 

 

Überwachung und Erweiterung fortlaufender Kampagnen

 

Im langfristigen Bemühen, Pelzfarmen aus dem operativen Geschäft zu drängen, sind neue Aspekte ins Spiel gekommen. In Deutschland offenbart eine von VIER PFOTEN in Auftrag gegebene Studie, dass in buchstäblich allen untersuchten Fellproben Rückstände giftiger Chemikalien gefunden wurden. Die Aufsehen erregende Untersuchung betrifft auch Kinderkleidung und läuft den Versuchen der Industrie zuwider, die in äußerst problematischer Käfighaltung gewonnenen Tierfelle als ökologisch wertvolle Naturprodukte zu verkaufen. In Österreich haben ausgiebige Recherchen ergeben, dass Käfig-Eier trotz des gesetzlichen Verbots von Legebatterien auf Bauernmärkten verkauft werden – oft mit irreführenden oder falschen Etiketten.

 

Kampagne wirbt für niedrigeren Fleischkonsum

 

Im Vorfeld des Klimagipfels von Cancún machten VIER PFOTEN Kampagnenteams auf die direkte Verbindung zwischen Fleischproduktion, Fleischkonsum und deren Auswirkungen auf das Weltklima aufmerksam. In Österreich, einem Land mit besonders hohem jährlichen Fleischverbrauch, stützte sich die Kampagne auf die Darstellung der Veränderung, die der Verzicht auf nur eine Fleischmahlzeit pro Kopf und Woche bewirken kann. Die Kampagne wird 2011 fortgeführt und erweitert.

 

 

Sechs neue Löwen aus Osteuropa in LIONSROCK

 

Im Zuge der Anstrengungen, so viele osteuropäische Löwen wie möglich zu retten und im Großkatzenrefugium LIONSROCK für sie zu sorgen, sind sechs weitere Löwen aus schlechten Haltungsbedingungen in Rumänien und Bulgarien nach LIONSROCK gebracht worden. Auf Robben Island wurde der Großteil der verbliebenen Damhirsche eingefangen und nach LIONSROCK überführt, wo sie in Sicherheit weiterleben können. Gleichzeitig begannen die Erweiterungsarbeiten an 15 neuen Arealen für Großkatzen.

 

 

Große Fortschritte bei der Wiederauswilderung von Orang-Utans auf Borneo

 

Der Traum von der Resozialisation verwaister Orang-Utans wird 2011 Realität werden. Nach einem bürokratischen Marathon und ausgiebigen Recherchen haben VIER PFOTEN und die BOS Stiftung vom Forstministerium die Nutzungsrechte für die Schutzzone in den Wäldern Ost- Kalimantans erhalten. Diese wird es den Menschenaffen, die im Waisenhaus in Samboja aufgezogen und ausgebildet wurden, mittelfristig ermöglichen, in ein Leben in Freiheit zurückzukehren – trotz der fortschreitenden und folgenschweren Zerstörung des Dschungels. Eine fünfköpfige Gruppe wird bereits darauf vorbereitet und nach ihrer Auswilderung für die nächsten drei Jahre betreuend überwacht werden.

 

Die mobile Tierklinik in Kenia rettet Leben von Elefanten, Großkatzen und anderen Wildtieren

 

Unter neuer Führung hat die mobile Tierklinik von VIER PFOTEN ihre herausragende Arbeit fortgesetzt: die flächendeckende Beobachtung der Nationalparks von Tsavo and Amboseli und die Soforthilfe für die immer noch steigende Zahl von Wildereiopfern. Elefanten, die sich an Drahtschlingen verletzt haben, zurückbleibende Waisen, verletzte Tiere mit folgenschweren Speerwunden und viele andere schlimme Fälle sind Teil der täglichen Arbeit des engagierten Teams. Die fachkundigen Tierärzte haben beeindruckend viele Leben gerettet und gleichzeitig die Großkatzen des riesigen Gebiets im Auge behalten, deren Laufwegen derzeit mit Hilfe von GPS-Sendern erforscht werden.


2009


  • Bärenparks: Der BÄRENWALD Müritz hieß zwei weitere Bären, Katja und Ida aus dem Tierpark Kalletal, willkommen. Auch der TANZBÄRENPARK Belitsa bekam drei neue Bewohner. Außerdem wurde der BÄRENWALD Arbesbach vergrößert. In der BÄRENWAISENSTATION Hargitha (Rumänien) konnten sieben Bären im Sommer in die freie Wildnis entlassen werden - fünf neue Findlinge wurden dagegen aufgenommen.

 

  • Streuner: Vor allem in Osteuropa gibt es zahlreiche Hunde und Katzen, die auf der Straße leben. VIER PFOTEN gelang es im vergangenen Jahr 7358 Hunde und Katzen im Rahmen des Stray Animal Care Projektes zu kastrieren und zu behandeln - zum Vergleich: im Vorjahr kam man auf etwa 4500 kastrierte Tiere. Die Tiere wurden größtenteils wieder in ihrem Revier freigelassen, einige der Hunde und Katzen durften sich jedoch auch über neue Besitzer freuen.

 

  • LIONSROCK: Im Großkatzenrefugium LIONSROCK, das von VIER PFOTEN gegründet und betrieben wird, gibt es dreizehn neue Bewohner: im März, Juni und Dezember traten nicht artgerecht gehaltene Löwen aus Österreich, Rumänien und den Niederlanden die Reise nach Südafrika an. Unter den Löwen befand sich auch Carmen, die letzte Löwin aus dem geschlossenen Safaripark Gänserndorf. Sie wurde erst nach LIONSROCK gebracht nachdem ihr Partner, der nicht mehr transportiert werden konnte, gestorben war.

 

  • TIERNOTHILFE KENIA: VIER PFOTEN startete unmittelbar nachdem in Kenia eine Dürrekatastrophe ausgebrochen war einen Tiernothilfe-Einsatz. 30.000 Tiere – vor allem Kühe, Schafe und Ziegen – wurden entwurmt, mit Futter versorgt und erhielten medizinische Hilfe in Form von Vitaminen und Antibiotika.

 

  • ZIRKUS OHNE WILDTIERE: In Österreich zwar seit 2005 verboten, leiden in Nachbarländern immer noch Löwen, Elephanten und andere Wildtiere unter den katastrophalen Haltungsbedingungen, ständigen Transporten und fragwürdigen Dressurmethoden. VIER PFOTEN konnte im Jahr 2009 international mehr als 75.000 Proteststimmen sammeln und engagiert sich in dieser Thematik durch europaweites Lobbying.

 

  • WELPENHANDEL: VIER PFOTEN gelang es, gemeinsam mit verschiedenen TV-Sendern das Problem des Welpenschmuggels immer wieder zu thematisieren und dadurch in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein über die vielen Schattenseiten des illegalen Handels mit den häufig kranken Tieren zu schaffen.

 

  • KAMPAGNE STOPFLEBER: VIER PFOTEN konnte diverse Produktionsschließungen und Auslistungen bei Supermarktketten erreichen: im März beendete die Firma Pannun Lud – ehemals größter Stopfleberproduzent der Welt – seine Produktion ein. Zudem verpflichteten sich im Juni sowohl weite Teile des deutschen als auch des österreichischen Handels, auf Stopfleber und Fleisch aus Stopfleberproduktion zu verzichten. Kurz danach beendeten die österreichischen Großhändler Metro, AGM und CC Pfeiffer den Handel mit Fleisch aus Stopfleberproduktion.

 

  • KAMPAGNE LEBENDRUPF: Vieles konnte 2009 erreicht werden: im Mai beendete der größte ungarische Gänsefleischproduzent Tranzit Ker den Lebendrupf und erlaubte VIER PFOTEN, strenge Kontrollen durchzuführen. Einer Million Gänse bleibt nun die Qual des Lebendrupfs erspart. Nach längeren Verhandlungen gaben im Oktober zwei weitere ungarische große Geflügelproduzenten den mittelfristigen Ausstieg aus dem Lebendrupf bekannt. Im November entdecken verdeckte Rechercheteams von VIER PFOTEN das Fleisch von lebendgerupften Gänsen in den Restaurants von IKEA. Der schwedische Möbelhersteller zog daraufhin Gänsekeulen aus dem Angebot in mehreren Ländern zurück.

 

  • KAMPAGNE GEGEN TIERVERSUCHE: Ausgehend von England wurde der „Virtual March“ im Internet gestartet – mehr als 40.000 Menschen weltweit sprachen sich dabei gegen Tierversuche aus. Mehr auf www.makeanimaltestinghistory.org 

 

  • KAMPAGNE KANINCHEN: Im August wurde die grausame Kaninchenmast Marcell Puren in Frankreich nach Aufdeckungen von VIER PFOTEN von den Behörden geschlossen. Zehntausende Kaninchen konnten aus engen Käfigen gerettet werden.

2008


  • 20 Jahre VIER PFOTEN: 1988 wurde VIER PFOTEN in Österreich gegründet. In Deutschland ist die Organisation seit 1994 vertreten.

      

  • Mit dem Großkatzenrefugium LIONSROCK in Südafrika eröffnet VIER PFOTEN am 16. Februar das vierte Schutzzentrum für Wildtiere aus schlechter Haltung.

      

  • Legehennen: Im Rahmen der Kampagne gegen Käfig-Eier appelliert VIER PFOTEN an deutsche Supermärkte, keine Käfig-Eier mehr zu verkaufen und fordert Verbraucherschutzminister Seehofer auf, Käfige nicht als „Kleingruppe“ zu beschönigen.

      

  • Mit der Übergabe von 51.000 Unterschriften gegen Welpenhandel im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstreicht VIER PFOTEN die Forderung nach strengeren Einfuhrbestimmungen von Hundewelpen.

      

  • Eisbärenbaby „Flocke“ in Nürnberg: VIER PFOTEN kritisiert die Haltung und Zucht von Eisbären in Zoos.

      

  • Erfolg für VIER PFOTEN Pelz-Kampagne: Die internationale Modekette Charles Vögele beschließt Einkaufsstopp für neue Pelz-Produkte.

      

  • VIER PFOTEN und die Stiftung für Bären sprechen sich gegen den Abschuss von Braunbär JJ3 in der Schweiz aus. Das Angebot beider Stiftungen, den Bären im Ernstfall zu übernehmen, wird vom Schweizer Bundesamt für Umwelt abgelehnt. JJ3 endet wie sein Bruder Bruno – er wird erschossen.

      

  • Im Juni überführt VIER PFOTEN elf Großkatzen nach LIONSROCK. Für die zehn Löwen und einen Tiger beginnt damit ein neues Leben in einem artgerechten Zuhause.

      

  • Am Bruno-Gedenktag (26. Juni) kritisiert VIER PFOTEN die Verfälschung der Ereignisse um Brunos Tod. Der Abschuss des Braunbären wird verfilmt – mit zwei Zirkusbären als „Bruno-Darsteller“. VIER PFOTEN spricht sich gegen die kommerzielle Nutzung von Wildtieren zu Unterhaltungszwecken aus.

      

  • Olympiade in Peking: VIER PFOTEN informiert über aktuelle Tierschutzprobleme in China. Über 30.000 Menschen unterstützen die internationale Kampagne mit einem Online-Appell an den europäischen Handel und sagen NEIN zu tierquälerisch erzeugten Produkten.

      

  • Einsatz für Orang-Utans: VIER PFOTEN kooperiert mit der Organisation „Borneo Orangutan Survival“ (BOS). Ein gemeinsames Schutzprogramm auf Borneo hilft den vom Aussterben bedrohten Menschenaffen.

      

  • Im August begrüßt der BÄRENWALD Müritz seinen 100.000sten Besucher.

      

  • Das Projekt Stray Animal Care (Hilfe für Streunertiere) wird erfolgreich fortgesetzt: In zahlreichen Städten Bulgariens und Rumäniens kann das VIER PFOTEN-Team über 4.000 herrenlosen Hunden und Katzen helfen.

      

  • Zirkus ohne Wildtiere: Im September startet VIER PFOTEN die Stop it! Kampagne, Ziel ist ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen. Die Kampagne läuft in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Ungarn und Rumänien. Über 50.000 Menschen beteiligen sich im Internet und zeigen den politisch Verantwortlichen die ROTE KARTE. Aktuelle Video-Clips dokumentieren die Lebensbedingungen von Wildtieren im Zirkus.

      

  • Tierschutzkonferenz: Im Oktober laden VIER PFOTEN und das österreichische Ministerium für Gesundheit, Familie und Jugend zu einer zweitägigen Konferenz nach Brüssel. Im Mittelpunkt steht die Problematik der Streunerhunde, ein in Europa immer noch weit verbreitetes Problem.

      

  • Der Einsatz gegen die qualvolle Stopfmast von Enten und Gänsen wird fortgesetzt: VIER PFOTEN überprüft weiter Supermärkte und Produzenten. Die „Informationsliste Stopfleberindustrie“ nennt Unternehmen, die an der Stopfmast beteiligt sind. Handel und Verbraucher werden aufgefordert, alle Produkte dieser Betriebe zu meiden.

2007


  • Die bundesweite VIER PFOTEN Kampagne gegen Pelzmode hat Erfolg: Viele Handelsunternehmen und Modeversandhäuser streichen Pelz aus ihrem Programm. Modemacher Willy Bogner hält an Echtpelz fest; VIER PFOTEN ernennt ihn zum „Eisklotz des Jahres“.

 

  • Im Februar lädt VIER PFOTEN zu einer internationalen Tierschutzkonferenz nach Brüssel. Experten diskutieren die Grundlagen europäischer Tierschutzpolitik und -gesetzgebung.

 

  • Im April startet VIER PFOTEN eine internationale Kampagne gegen Kaninchenmast und fordert den Handel auf, den Verkauf von Kaninchenfleisch zu stoppen.

 

  • Neue EU-Richtlinie für Masthühner: VIER PFOTEN kritisiert, dass die EU-Vorgaben gravierende Tierschutz-Defizite legitimieren.

 

  • VIER PFOTEN überführt die letzten Tanzbären Bulgariens in den TANZBÄRENPARK Belitsa und beendet damit das dunkle Kapitel der Tanzbärenhaltung in der EU.

 

  • Mit einer internationalen Kampagne kämpft VIER PFOTEN erfolgreich für ein lückenloses EU-Importverbot von Katzen- und Hundefellen. Das EU-Parlament beschließt ein umfassendes Import- und Handelsverbot ab 2009.

 

  • Mit einer internationalen Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel warnt VIER PFOTEN vor dubiosen Händlern und fordert strengere Gesetze.

 

  • Zuwachs im BÄRENWALD Müritz: VIER PFOTEN übersiedelt vier weitere Bären in das Bärenschutzzentrum in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt leben hier nun bereits acht Bären.

 

  • Fluthilfeeinsatz in Indien: Im September leistet VIER PFOTEN direkte Tier-Nothilfe im indischen Vanaspatti (Bundesstaat Bihar Sitamarhi).

 

  • VIER PFOTEN kritisiert die neue Geflügelpestverordnung der Bundesregierung. Freilandverbot schützt nicht vor Vogelgrippe, denn die Seuche wird vor allem durch Massentierhaltung verschleppt und verbreitet, nicht durch Wildvögel.

 

  • Hilfe für Streunertiere („Stray Animal Care“): Zum ersten Mal ist das Team von VIER PFOTEN in Serbien im Einsatz.

 

  • Mit einer internationalen Kampagne protestiert VIER PFOTEN gegen die qualvolle Stopfmast von Enten und Gänsen. Eine "schwarze Liste" nennt Erzeuger von Stopfleberprodukten – Handel und Verbraucher werden aufgefordert, alle Produkte dieser Betriebe zu meiden.

 

  • Die erfolgreichen Überführung von zwölf Löwen aus Österreich und Rumänien in das VIER PFOTEN Großkatzenrefugium LIONSROCK markiert den Startschuss für das Projekt in Südafrika.

2006


  • Elena, eine 16 Jahre alte ehemalige Tanzbärin, wurde bereits als 20. Bär in den TANZBÄRENPARK Belitsa übersiedelt.

 

  • In den rumänischen Provinzen Calarasi, Teleorman, Olt und Dolj konnte VIER PFOTEN den vom Hochwasser eingeschlossenen Menschen und Tieren zur Seite stehen. Wo obdachlos gewordene Menschen in Zeltlagern untergebraucht waren, konnte die Futterversorgung für die ebenfalls dort untergebrachten Tiere sichergestellt werden.

 

  • Mit einer weit reichenden Aufklärungskampagne unter dem Motto „Einzelhaft“ macht VIER PFOTEN darauf aufmerksam, dass soziale Tierarten (Kleinsäuger und Vögel - also Kaninchen, Meerschweinchen, Wellensittiche und viele mehr) auch dem Gesetz nach mindestens zu zweit gehalten werden müssen.

 

  • VIER PFOTEN erzielt durch die Importstop-Kampagne nicht nur einen positiven Entschließungsantrag aller Parteien im österreichischen Nationalrat, sondern auch auf europäischer Ebene große Erfolge: Ein Handels- und Importverbot für Hunde- und Katzenfelle soll nun EU-weit erlassen werden, der entsprechende Kommissionsentwurf liegt bereits vor.

 

  • VIER PFOTEN bewegt Peek&Cloppenburg, Schöps, Fürnkranz und zahlreiche weitere Modehäuser zum Ausstieg aus dem Pelzgeschäft. Das sind wir unserem Ziel einen großen Schritt näher gekommen: „Österreich wird pelzfrei!“

 

  • VIER PFOTEN konnte den letzten österreichischen Bären, der viele Jahre in einem kleinen Käfig leben musste, in den BÄRENWALD Arbesbach übersiedeln.

 

  • Das VIER PFOTEN Streunerkatzenkastrationsprojekt konnte durch die Kooperation mit der Steiermärkischen Landesregierung erstmals auf ein ganzes Bundesland ausgeweitet werden

 

  • VIER PFOTEN erweitert seine Kosmethik – Positivliste auf inzwischen 25 Firmen und präsentiert diese unter anderem in Help TV.

 

  • VIER PFOTEN veranstaltet gemeinsam mit dem Jane Goodall Institute ein bundesweites Schulprojekt, in dem zum Thema Tierversuche mit SchülerInnen und ExpertInnen über ein gesamtes Schuljahr hinweg konstant gearbeitet wird.

 

  • Während der Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft legt die EU einen Aktionsplan zum Tierschutz vor, der langjährige Forderungen von VIER PFOTEN sowie die verpflichtende Deklaration von Lebensmitteln nach dem Haltungssystem enthält. Auf die rasche Umsetzung wird VIER PFOTEN drängen.

 

  • Bulgarien muß im Zuge des bevorstehenden EU-Beitritts ein Tierschutzgesetz erlassen. VIER PFOTEN ist als offizielles Mitglied der Arbeitsgruppe der Bulgarischen Veterinärbehörde massgeblich in den Gesetzwerdungsprozess eingebunden.

2005


  • Am 1. Jänner tritt endlich nach hartem Kampf das Bundes-tierschutzgestzt in Kraft. VIER PFOTEN bemüht sich um Aufklärung der Bevölkerung und Überwachung seiner Umsetzung.

  • VIER PFOTEN leistet Hilfe für zwei- und vierbeinige Tsunamiopfer im Süden Sri Lankas.

  • VIER PFOTEN verfasst im Auftrag des Lebensministeriums ein Handbuch zur artgerechten Haltung von Heimtieren.

  • VIER PFOTEN gibt "Richtlinien zur artgemäßen Nutztierhaltung" heraus und bieten damit erstmals im deutschsprachigen Raum eine wissenschaftliche Basis für den lange geforderten Strukturwandel in der Landwirtschaft. In die gleiche Richtung zielt die Kooperation mit Schirnhofer

  • VIER PFOTEN geht in der Streunerkatzzenkastration neue Wege und startet Kooperationsprojekte mit österreichischen Gemeinden. Später im Jahr geht die Projekt-Website www.felix-geht-fremd.at ans Netz, die sich der Aufklärung über die Problematik verschrieben hat.

  • Den ganzen Sommer über führt VIER PFOTEN Streuner-Kastrationsprojkete in Südost-Europa durch.

  • VIER PFOTEN Ungarn wird gegründet.

  • VHelmut Dungler wird Vorstandsmitglied der Welttierschutzgesellschaft WSPA.

  • Die Kosmethik-Positivliste erscheint zusammen mit der Kampagnen-Website www.kosmethik.at

2004


  • Dr. Silvia Wolf, langjährige Managerin in der Werbe- und Medienwelt, hat die Branche verlassen und wird neue Geschäftsführerin bei VIER PFOTEN Österreich

  • Bundestierschutzgesetz: VIER PFOTEN setzt sich mit verschiedenen Aktionen und Lobbying erfolgreich für Verbesserung des ersten von der Bundesregierung vorgelegten Entwurfes ein.

  • Tierttransporte: Um der Forderung "8 Stunden Tiertransport sind genug!" auch auf EU-Ebene Nachdruck zu verleihen, appelliert VIER PFOTEN an heimische Politiker, glaubhaft und nachweislich Überzeugungs-Arbeit bei AmtskollegInnen zu leisten.

  • TANZBÄRENPARK: Die Erweiterungsarbeiten sind abgeschlossen. Insgesamt 13 ehemalige Tanzbären dürfen nun in den neuen naturnahen Gehegen ein bärengerechtes Leben führen.

  • Streunerkatzen: VIER PFOTEN startet in Stockerau erstmals ein Kastrationsprojekt in Kooperation mit einer Gemeinde

  • Tiertransporte: Zusammen mit Aktivisten der Tierschutzorganisation GAIA protestiert VIER PFOTEN anlässlich der Beratung über den Kompromissvorschlag der irischen Präsidentschaft zur neuen Tiertransport-Verordnung in Brüssel. Ziel: ein Verbot von Langstrecken-Tiertransporten quer durch Europa.
  • BÄRENWAISEN: Ein richtungsweisendes Projekt zur Aufzucht und Auswilderung von Bärenwaisen wird im Nordosten Rumäniens eröffnet.

2003


  • Gründung von VIER PFOTEN International unter der Leitung von Helmut Dungler.

 

  • Die Dachorganisation koordiniert die sechs Länderbüros in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Bulgarien, Rumänien und den Niederlanden.

 

  • VIER PFOTEN engagiert sich bei einem einzigartigen Auswilderungsprojekt von Elefantenwaisen in Kenia. Großzügige Spenden ermöglichen die Übernahme einer Elefanten-Patenschaft sowie der Kosten für ein mobiles Tierärzteteam.

 

  • Am Schlachthof Unterstinkenbrunn werden Unregelmäßigkeiten bei der Fleischbeschau aufgedeckt.

 

  • Kurz nach Ende des Irak-Krieges leistet VIER Pfoten bereits Erste Hilfe im Bagdader Zoo.

 

  • Nifursol-Skandal: VIER PFOTEN deckt auf, dass das - gesetzlich bereits verbotene - Medikament Nifursol nach wie vor in der Putenmast eingesetzt wird. Nifursol ist für den Menschen krebserregend.

 

  • Bundestierschutzgesetz: VIER PFOTEN wird als Experte für die Enquete-Kommission nominiert und verdeutlichen im Parlament seine Anliegen. Gegen den von der ÖVP im Herbst vorgelegten Entwurf werden großangelgte Protestaktionen gestartet.

 

  • Drei vom Hochwasser 2002 arg gebeutelten Landwirten werden Schecks in Höhe von insgesamt € 25.000,- zur Umstellung auf artgemäße Nutztierhaltung überreicht.

 

  • Ausarbeitung von Richtlinien, die im deutschsprachigen Raum erstmals die artgemäße Haltung aller Nutztierarten festlegt.

2002


  • VIER PFOTEN übernimmt einen weiteren Braunbären aus Deutschland. Bären wie Lara, die einmal in Gefangenschaft lebten, können nicht mehr in die freie Wildbahn entlassen werden. Dank VIER PFOTEN führt die Bärin Lara jetzt ein naturnahes Leben im Waldviertel.

 

  • VIER PFOTEN trifft sich mit zahlreichen anderen Tierschutzorganisationen Europas zu einer Kundgebung in Brüssel, um Margot Wallström, Vertreterin der EU-Kommission, die Forderungen für den europaweiten Verzicht von Tierversuchen für Chemikalien zu überreichen.

 

  • In Rumänien wurden vier Löwenbabys entdeckt, die zur Belustigung der Menschen zur Schau gestellt werden. VIER PFOTEN konnte mit Hilfe der rumänischen Behörden diese vier Löwen aus der Gefangenschaft befreien. Mit Unterstützung der Swiss Air wurden die Löwenbabys in ein 1600 ha großes Reservat in Südafrika gebracht und genießen nun dort ihr neues Leben in Freiheit.

2001


  • VIER PFOTEN erhält als einzige Tierschutz-organisation das Spendengütesiegel. Das Spenden-gütesiegel wird von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder nur an jene Organisationen verliehen, die eine Überprüfung nach besonders strengen Kriterien bestehen. Damit garantiert VIER PFOTEN besondere Transparenz und Sicherheit bei der Verwendung von Spendengeldern.

 

  • Die Bären im BÄRENWALD und im TANZBÄRENPARK bereiten sich auf die Winterruhe vor. Ein großer Erfolg, denn: Bären begeben sich nur dann zur Winterruhe, wenn sie optimale Rahmenbedingungen vorfinden und einen ausgezeichneten Gesundheitszustand aufweisen.

 

  • VIER PFOTEN unterstützt das richtungsweisende Schimpansen-Projekt des Jane-Goodall Institutes Deutschland. Weltweit leben noch etwa 120.000 Schimpansen: Es bleibt also nur mehr wenig Zeit, diese Tiere vor dem Aussterben zu retten.

 

  • In Bukarest werden Streunerhunde im Auftrag des Oberbürgermeisters Traian Basescu wieder getötet! VIER PFOTEN protestiert vehement mit gezielten Aktionen gegen dieses grausame Tötungsprogramm.

 

  • Anlässlich des Kongresses über Alternativen zu Tierversuchen in Linz leistet VIER PFOTEN einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Forschung und Entwicklung von alternativen Methoden zu Tierversuchen. VIER PFOTEN stiftet einen Preis für den wissenschaftlichen Posterbeitrag eines österreichischen Forscherteams, der einen Tierversuch an lebenden Mäusen ersetzen kann.

 

  • "Gackern ohne Gitter" -  VIER PFOTEN startet eine durch jene Bundesländer, in denen Käfigbatterien für Legehennen noch immer erlaubt sind: Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Burgenland. Somit kann VIER PFOTEN vor Ort über das Elend der Legehühner, aber auch über mögliche Alternativen zur Käfighaltung informieren. Mit dabei auch viele prominente Unterstützer, wie etwa Mag. Gertraud Knoll oder Hubert von Goisern. Ziel der Aktion ist ein österreichweites Verbot von Käfigbatterien für Legehennen.

 

  • Das erfolgreiche Freilandschweine-Projekt von VIER PFOTEN, dem Stift Geras, Ja!Natürlich und dem Ernteverband wird ausgeweitet. Begleitet von der Universität für Bodenkultur Wien steigen neun weitere Betriebe in Oberösterreich auf Freilandschweinehaltung um. Bis Ende 2001 haben sie sich das gemeinsame Ziel gesetzt, ca. 45 Zuchtsauen bzw. 1.000 Mastschweine nach artgerechten Aspekten im Freiland zu halten.

 

  • Verbotene Antibiotika und Hormone -  VIER PFOTEN deckt nach langer Recherche den Schweinemast-Skandal in Österreich auf.  VIER PFOTEN fordert: Artgerechte Schweinehaltung statt illegalem Drogenmix!

2000


  • VIER PFOTEN eröffnet den TANZBÄRENPARK in Belita, Bulgarien. Die ersten drei ehemaligen Tanzbären - Stefan, Mariana und Kalinka - ziehen ein.

 

  • VIER PFOTEN stattet in Bukarest eine der größten und modernsten Tierkliniken (Iliora-Klinik) Osteuropas medizinisch aus. Zusätzlich wurden im Operationsbus - einer rollenden Tierklinik - seit Jänner 2000 bereits tausende Hunde medizinisch versorgt und kastriert oder sterilisiert. Durch dieses gezielte Kastrationsprogramm wird das Streunerhunde-Probelm in Bukarest unter Kontrolle gebracht.

 

  • VIER PFOTEN startet - gemeinsam mit dem Stift Geras, Ja!Natürlich und dem Ernteverband - das Pilotprojekt zur Freilandhaltung von Schweinen. Die wissenschaftliche Betreuung des Projekts wird von der Universität für Bodenkultur übernommen. Für die zunächst 45 Ferkel werden drei Areale zu je 0,8 Hektar vom Stift Geras zur Verfügung gestellt. In Österreich leben zur Zeit nur 0,9 Prozent aller Schweine in Freilandhaltung.

 

  • VIER PFOTEN protestiert gegen illegal ausgelegte Giftköder. Neben seltenen Arten wie Seeadler und Silberreiher fallen auch immer wieder Hunde und Katzen den Giftlegern zum Opfer. VIER PFOTEN fordert ein hartes Durchgreifen, zB Entzug des Jagdscheins, wenn ein Jäger Giftköder auslegt.

 

  • VIER PFOTEN demonstriert vor der norwegischen Botschaft in Wien gegen das brutale Robbenschlachten.

 

  • Der Tierschutzverein VIER PFOTEN ändert seine Rechtsform in eine Stiftung und tritt ab sofort unter dem Namen VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz - gemeinnützige Privatstiftung" auf. Diese Körperschaftsform bietet den Spendern noch mehr Sicherheiten, da die Finanzen von Stiftungen sowohl von einem internen als auch von einem externen Buchprüfer strengstens kontrolliert werden.

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