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Großkatzen im Zirkus: Tierleid in der Manege

2015-07-13

Tierleid in der Manege

Viel zu kleine Käfige, ein Leben auf Rädern, schmerzhafte Trainings – so sieht das Leben einer Großkatze im Zirkus aus. Löwen und Tiger sind besonders beliebte Zirkustiere. Aber auch Leoparden, Jaguare, Pumas und sogar Geparden – die schnellsten Säugetiere unserer Erde – fristen ihr Leben eingesperrt in winzigen Käfigen hinter Gittern. Abwechslung, wie die Dressuren immer wieder gerne von Seiten des Zirkus beschrieben werden, gibt es nicht. Die majestätischen Wildtiere harren teilweise jahrzehnte lang auf viel zu kleinen Käfigwägen aus. Gegen diese Quälerei setzt sich VIER PFOTEN bereits seit Jahren ein. Denn ein Wildtier hat in einem Zirkus nichts verloren. Und obwohl bereits einige europäische Länder reagiert und sich für ein Wildtierverbot im Zirkus ausgesprochen haben, so fahren dennoch Jahr für Jahr mehr als 1000 Zirkusse mit Wildtieren quer durch Europa. Egal ob im Winter oder Sommer. Löwen, Tiger, Geparden und Co. werden überallhin mitgenommen. 


Nur mit Gewalt kann man den Willen eines Wildtieres brechen.
© VIER PFOTEN International

Schmerzhafte Dressuren & brutale Trainingsmethoden

Kein Tiger springt in freier Wildbahn durch einen brennenden Reifen oder balanciert auf einem Ball. Solche Dressurnummern, die gerne im Zirkus gezeigt werden, sind das Ergebnis fragwürdiger Trainingsmethoden, die nur mit Gewalt durch den Menschen durchgesetzt werden können. Eine willkommene Abwechslung, wie es von Zirkus-Seite gerne behauptet wird, stellen solche Trainings für eine Großkatze niemals dar. Gerade die Dressur von Wildtieren, wie Tigern und Löwen, kann nur mittels menschlicher Dominanz und mit Schmerz passieren. 


Varvara: Die letzte bulgarische Zirkus-Tigerin

Varvaras Leben bestand seither aus Gitterstäben und Beton: Ihr gesamtes Leben hat sie in einem bulgarischen Zirkus verbracht. Momentan lebt sie in einem winzigen Käfigwagen im Hinterhof ihres ehemaligen Dompteurs in der Nähe von Sofia. Die Tigerin wurde vor vielen Jahren als Jungtier gekauft und war seitdem fester Bestandteil des Programms. Als mit 1. Jänner 2015 die Haltung von Wildtieren in Bulgarien gesetzlich verboten wurde, war Varvara arbeitslos und ihr Schicksal ungewiss. Zuvor war sie jahrelang in ihrem winzigen Käfig durch Osteuropa und die Türkei getourt. VIER PFOTEN setzt sich dafür ein, die Tigerin so rasch wie möglich aus ihrem Gefängnis zu befreien und in ein artgemäßes Gehege zu überstellen. 


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