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Pelz: Die Situation in Europa


Es gibt große Unterschiede bei den gesetzlichen Vorgaben für Pelztiere. Global betrachtet sind die meisten Pelztiere gar nicht oder völlig unzureichend geschützt. Einige europäische Länder haben jedoch vorbildliche Regelungen auf den Weg gebracht.


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Der Europarat hat eine 1999 eine Empfehlung für Pelztiere in Farmen verabschiedet. Aus Tierschutzsicht ist sie allerdings völlig ungenügend, da die Käfighaltung auf engstem Raum zulässig bleibt. Auch Drahtgitterböden und fehlende Kletter-, Grabe- oder Bademöglichkeiten werden toleriert.

In vielen EU-Staaten existieren keine weiteren Vorschriften für Pelzfarmen. Doch einige europäische Länder gehen mit gutem Beispiel voran und schützen Pelztiere durch strengere nationale Regelungen wirksam:

 

  • Österreich und Großbritannien haben Pelzfarmen gesetzlich verboten.
  • Auch Bulgarien hat die Produktion sowie den Import und Export von Pelzen (Felle, nicht Produkte) verboten.
  • Das Schweizer Tierschutzgesetz schreibt vor, dass Wildtiere wie Nerze und Füchse unter Zoostandards gehalten werden müssen. Diese Anforderungen sind so hoch, dass die Schweiz schon lange frei von Pelzfarmen ist.
  • In den Niederlanden ist das Halten von Füchsen und Chinchillas zur Pelzgewinnung verboten. Nerze – die wichtigsten Pelztiere in den Niederlanden – bleiben unzureichend geschützt.
  • Große Tierschutz-Erfolge: In der EU sind Import und Handel mit Robbenfellen sowie Hunde- und Katzenfellen inzwischen verboten.

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