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Silvester: Stress für Tiere



© VIER PFOTEN

VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Heimtiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen können.

 

Böller, Raketen, Wunderkerzen: Für viele Menschen gehören sie zu einem ausgelassenen Jahreswechsel dazu. Bei Tieren hingegen lösen Lärm und Lichteffekte erheblichen Stress aus. Häufig reagieren sie panisch, manchmal auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. Durchfall. Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Tiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen können:

 

Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine ausgeführt werden. Überraschend gezündete Knallkörper können sie so erschrecken, dass sie in Panik davonlaufen.


Auf keinen Fall allein lassen

 

Am Silvestertag sollten weder Hunde noch Katzen unbeaufsichtigt nach draußen. Kleintiere, Katzen oder Vögel überstehen die Silvesternacht am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden. Verantwortungsbewusste Besitzer bleiben in der Silvesternacht bei ihren Tieren oder organisieren eine zuverlässige Betreuung. Auf keinen Fall sollten die Tiere Silvester allein zuhause bleiben.

 

Hunde fühlen sich in der Nähe ihrer Besitzer am sichersten. Jedoch sollten sie keinesfalls während des Feuerwerks mit ins Freie genommen werden – die anhaltende Knallerei ist für sie eine viel zu große Belastung. Außerdem kann der Schwefeldampf gezündeter Knallkörper ihre Schleimhäute stark reizen.

 

Bei Tieren, die zu extremer Ängstlichkeit neigen, hat sich der Einsatz von Bachblüten, Homöopathie, Aromatherapie, Kräutern und Akupunktur bewährt. Sie haben zum Teil eine längere „Anflutzeit“, man sollte daher rechtzeitig mit der Behandlung beginnen. Auch streicheln kann helfen: Durch die sanften Berührungen wird das „Glückshormon“ Oxytocin freigesetzt, was wiederum den Stresshormonspiegel senkt. Medikamentöse Hilfe sollte mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker besprochen werden.

 

Gefahr durch Bleigießen
Beim Bleigießen sollten Heimtierhalter darauf achten, dass ihr Tier auf keinen Fall mit dem dafür verwendeten Wasser in Berührung kommt, da dies schwere Bleivergiftungen hervorrufen kann.


Knallerei belastet auch Wildtiere

 

Die Silvesterknallerei belastet auch die Tiere in Wald und Flur. Daher sind Feuerwerke an Waldrändern, -lichtungen oder in Parkanlagen absolut tabu! Wer einen Beitrag zum Tier- und Naturschutz leisten möchte, sollte generell auf Raketen und Feuerwerkskörper verzichten – das so gesparte Geld kann für sinnvolle Zwecke eingesetzt werden.


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