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Vorsicht, Zecken!

2015-05-20
Bei diesem Hund hat der Tierarzt gleich mehrere Zecken entfernt.
© VIER PFOTEN | George Nedelcu

VIER PFOTEN rät zur Vorsorge bei Hund und Katze

Die Zecken sind wieder los! VIER PFOTEN appelliert daher an alle Hunde- und Katzenhalter, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die Zecke gilt laut Experten als das gefährlichste Tier Österreichs: Kein anderes ist für so viele Infektionen verantwortlich wie dieser kleine Parasit. Ab Temperaturen über 8°C erwacht sie aus der Winterstarre. Sie kann nun, als Überträger von Borreliose, FSME und Babesiose, nicht nur dem Menschen, sondern auch Heimtieren gefährlich werden.

Die Babesiose, auch ‚Hunde-Malaria‘ genannt, bringt erste Symptome, wie Erschöpfung und Appetitlosigkeit, die sich bis zur Blutarmut mit Fieber und Lethargie steigern können, mit sich. Im Verdachtsfall sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Ohne Behandlung verläuft die Erkrankung, genau wie die von Zecken übertragbare Gehirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) tödlich!


Nach jedem Freilauf sollte der Körper von Hund und Katze gründlich untersucht werden - entdeckte Zecken müssen sofort mit einer Zeckenzange entfernt werden

Vorbeugemaßnahmen sind sogenannte „Spot-on“-Präparate vom Tierarzt. Sie werden den Tieren in den Nacken geträufelt und können so nicht abgeleckt werden. Vorsicht ist bei dem Wirkstoff „Permethrin“ geboten: Während Hunde das Präparat sehr gut vertragen, ist es für Katzen giftig. Parasitenhalsbänder eignen sich ebenfalls nur für Hunde. Katzen können z.B. beim Klettern im Geäst hängen bleiben.


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