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FREUND ODER FEIND?

2017-06-28

VIER PFOTEN gibt Tipps zur erfolgreichen Aufnahme eines zweiten Haustieres

 

 Ein weiteres Haustier aufzunehmen, kann eine schöne Erfahrung sein. Doch nicht jedes Tier akzeptiert einen möglichen Rivalen ohne Weiteres. Um ein friedliches Zusammenleben der Haustiere zu ermöglichen, sollten einige wichtige Faktoren beachtet werden. Die Persönlichkeit, das Alter sowie die Spezies des ersten Tieres spielen bei der Auswahl des Compagnons eine zentrale Rolle. Ein zweites Haustier bedeutet außerdem zusätzliche Ausgaben für Verpflegung, Spielzeuge, Tierarztbesuche, Steuern und Urlaubsversorgung.

 

Die richtige Wahl
Die Wahl eines zweiten Haustieres hängt immer von dem Tier ab, das bereits im Haushalt lebt. Auf Persönlichkeit, Rasse, Alter und Geschlecht des ersten Haustieres sollte bei der Auswahl des Kameraden geachtet werden. Temperament und Wesen der Tiere sollten sich zumindest ähneln. Tierhalter tun einem älteren Tier, das sich oft schon ausruhen möchte, keinen Gefallen, wenn sie ein junges Energiebündel ins Haus holen. Wenn das bereits vorhandene Haustier dominant ist, dann sollte das zweite Tier nicht genauso willensstark sein. Das kann zu negativer Rivalität führen. Erfahrungen zeigen, dass jüngere Tiere vom anderen Geschlecht eher akzeptiert werden.

 

Prioritäten setzen
Um Eifersucht zu vermeiden, sollten Tierhalter darauf achten, dem Neuankömmling nicht mehr Aufmerksamkeit schenken. Im Gegenteil: Experten raten, das erste Haustier anfangs mehr zu beachten. Sobald sich die Tiere aneinander gewöhnt haben, kann die Aufmerksamkeit gleichwertig aufgeteilt werden.

 

Welche Tiere passen zusammen
Mit der richtigen Vorbereitung können auch Tiere unterschiedlicher Spezies erfolgreich aneinander gewöhnt werden. Selbst sogenannte Feinde, wie Hund und Katze, können friedlich miteinander in einem Haushalt leben. Es ist wichtig, sich mit den Spezies auszukennen, die zusammenleben sollen. Mit viel Geduld und sorgfältiger Beobachtung des Verhaltens ist es möglich, vor allem junge Tiere mit Nicht-Artgenossen, die noch keine negativen Erfahrungen mit anderen Tieren gemacht haben, zusammenzubringen.

 

Woher nimmt man das Tier
Nachdem die Entscheidung für ein weiteres Haustier getroffen wurde, stellt sich die Frage woher man es nimmt. Ein Besuch im Tierheim ist immer der beste Schritt. Die Tierpfleger kennen die Tiere und können Auskunft über ihre Persönlichkeiten geben. Gemeinsam mit ihnen kann eine optimale Auswahl eines Kameraden für das erste Haustier getroffen werden.


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