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VIER PFOTEN kehrt nach Gaza zurück

2016-06-09
Laziz, Gazas letzter Tiger, ist in unserem Großkatzenrefugium LIONSROCK freigelassen worden.
© VIER PFOTEN | Andrea Cislaghi

Update, 15. September 2016 - Laziz fühlt sich in LIONSROCK immer wohler 

Tiger Laziz, den wir vor wenigen Wochen aus dem Khan Younis Zoo gerettet und in unser Großkatzenrefugium LIONSROCK gebracht haben, fühlt sich dort langsam heimisch. Er ist zwar untertags noch sehr scheu und versteckt sich lieber in unserer Hütte. Doch sobald die Sonne untergeht und die Dämmerung hereinbricht, beginnt er sein Adaptionsgehege, in dem er sich langsam an seine neue Umgebung eingewöhnen soll, langsam zu erkunden. Wie Sie auf dem Foto sehen können, hat er auch schon damit begonnen sein Gehege zu markieren - ein gutes Zeichen, denn wie auch unsere Hauskatzen, markieren Tiger ihr Territorium. Er hat sein neues Zuhause also schon akzeptiert. Wir können zurzeit noch nicht sagen, wie lange es noch dauern wird, bis er dazu bereit ist, sein großes Gehege zu beziehen. Wir möchten ihn aber auch nicht stressen. Er hat alle Zeit der Welt. Immerhin musste er die letzten Jahre unter furchtbaren Haltungsbedingungen auf gerade einmal zwölf Quadratmeter leben. 

 

Mehr Fotos und Videos von Laziz finden Sie übrigens auf unserer Facebook-Seite. 


Laziz, Gazas letzter Tiger, ist in unserem Großkatzenrefugium LIONSROCK freigelassen worden.
© VIER PFOTEN | Bogdan Baraghin

Update, 25. August 2016 - Alle Tiere aus dem Khan Younis Zoo sind gut angekommen 

Laziz ist um 17:00 Uhr Ortszeit in unserem Großkatzenrefugium LIONSROCK in sein Gehege entlassen worden. Noch etwas tapsig und müde hat er sich in dem kleineren Gehege umgesehen, in dem er, bis er sich gut in seinem neuen Zuhause eingewöhnt hat, leben wird. 


Neun Tiere werden sich im New Hope Centre in Jordanien von den Strapazen der Rettung erholen.
© VIER PFOTEN | 2016

Update, 25. August 2016 - 14 von 15 Tieren sind daheim angekommen

Es war spät abends als wir endlich die Grenze nach Jordanien passierten. Kurz vor Mitternacht erreichten wir schließlich das New Hope Centre. Mit im Gepäck neun Tiere, die endlich ihre Glieder wieder ausstrecken wollten. Also wurde schnell abgeladen und alle neun Tiere in ihre vorübergehenden Gehege zur Eingewöhnung gebracht. Sie werden sich in den nächsten Wochen in ihren Gehegen von den Strapazen ihres bisherigen Lebens und der Rettung in Ruhe erholen können. Das New Hope Centre ist Teil der Organisation " target="_blank" Al Ma'wa for Nature & Wildlife", die wir gemeinsam mit der jordanischen Princess Alia Foundation gegründet haben. Zurzeit errichten wir in der Nähe von Ammann, der Hauptstadt Jordaniens, ein großes Schutzzentrum für Wildtiere. Dort kommen viele gerettete Tiere hin - auch die Löwen aus dem Al Bisan Zoo und die zwei Löwenkinder, die wir letztes Jahr aus Gaza gerettet haben. 

 

Laziz hat mit etwa vier Stunden Verspätung von Tel Aviv aus nach Johannesburg abgehoben und ist vor wenigen Minuten dort gut angekommen. In wenigen Stunden wird Gazas letzter Tiger seine ersten Spuren im sandigen Boden unseres Großkatzenrefugiums LIONSROCK hinterlassen. 

 

Wir sind überwältigt von der Anteilnahme, die uns die letzten Tage über erreicht hat. Ohne Sie und Ihre Unterstützung wäre diese Rettungsaktion nicht möglich gewesen. Ohne Sie hätten wir den schlimmsten Zoo der Welt nicht schließen können. Ohne Sie wären auch zukünftig keine Rettungen möglich! Wenn Sie uns und die 15 Tiere aus dem Khan Younis Zoo weiter unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Spende: 



Update, 24. August 2016 - Der längste Tag

Es war wohl einer der längsten Tage, die wir jemals erlebt haben. Am 23. August ging es um 5:30 Uhr morgens schon in den Zoo. Erst um kurz vor 23 Uhr waren wir mit dem Verladen der Tiere fertig. Doch der Tag war für uns noch nicht vorbei. Die ganze Nacht über wachten wir neben dem Truck. Einerseits um die Tiere zu beschützen, andererseits um ihre Vitalfunktionen regelmäßig zu checken und festzustellen, ob es allen gut geht.

 

Nach einer Nacht ohne Schlaf ging es heute bereits um 5:00 Uhr weiter an die Grenze. Um kurz nach 7:00 Uhr verließen wir mit einem LKW voller Tiere Gaza. Die Tiere aus dem Khan Younis Zoo haben Gaza für immer den Rücken gekehrt. Jetzt geht es für den Großteil der Tiere ins Schutzzentrum "New Hope" in Jordanien, das Teil der von VIER PFOTEN und der Princess Alia Foundation (PAF) gegründeten Organisation "Al Ma'wa for Nature & Wildlife". 

 

Die fünf Affen haben wir gestern als erste von 15 Tieren in ihr neues Zuhause gebracht. Sie befinden sich derzeit in einer Quarantänestation in einem Schutzzentrum in Israel und werden dort die nächsten Wochen verbringen. Erst, wenn sie gesundheitlich fit genug sind, werden sie dort mit Artgenossen vergesellschaftet. 

 


Die letzten Tiere verlassen den Khan Younis Zoo in Gaza für immer.
© VIER PFOTEN | 2016

Für Laziz, Gazas letzten Tiger, ist die Reise erst morgen vorbei. Er wird heute medizinisch versorgt, in eine Transportbox verladen und hebt am späteren Abend ab nach Johannesburg. Morgen erwarten wir Gazas letzten Tiger in unserem Großkatzenrefugium LIONSROCK und freuen uns schon sehr darauf, ihm endlich zeigen zu können, wie schön ein Tiger-Leben sein kann...

 

Fortsetzung folgt...

 

Wir möchten an dieser Stelle auch einmal DANKE sagen an Sie alle! Denn ohne Ihre Spenden und Ihre Unterstützung hätten wir den schlimmsten Zoo der Welt nicht schließen können. Wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie unsere Arbeit jeden Tag aufs Neue mit Ihrer Hilfe bereichern. 

 

Diese Rettung wird natürlich nicht die letzte gewesen sein, darum freuen wir uns natürlich, wenn Sie auch weiterhin ein Herz für Tiere zeigen: 



Laziz, Gazas letzter Tiger aus dem Khan Younis Zoo, ist bereit für seine Rettung.
© VIER PFOTEN | 2016

Update, 23. August 2016 - Die Tiere werden verladen 

 Heute ging es bereits früh morgens in den Khan Younis Zoo. Da wir am Mittwoch bereits um sechs Uhr früh an der Grenze in Gaza sein müssen, um mit den Tieren den Gazastreifen verlassen zu können, müssen wir sie bereits heute in ihre Transportboxen verladen. 

 

Den Anfang machte Laziz, der Tiger. Es war die größte Aufregung, denn wir können Laziz nicht narkotisieren. Er muss nämlich in Israel vor seinem langen Flug nach Südafrika medizinisch gecheckt werden und in eine neue Transportbox umziehen. Dafür ist eine Narkose-Spritze notwendig. Da es aus tiermedizinischer Sicht nicht zu empfehlen ist, ein Tier innerhalb von 48 Stunden zwei Mal zu narkotisieren, da eine Narkose für den Körper eine enorme Stressbelastung bedeutet, haben wir das Risiko genommen und uns dazu entschieden, dass Laziz selbst in seine Transportbox gehen muss. Normalerweise ist dafür monatelanges Training mit einem speziell geschulten Wildtiertrainer nötig. Bei unserem letzten Tiger-Transfer im April 2015 haben wir den ältesten Tiger monatelang im Voraus darauf vorbereitet, selbstständig in die Transportbox zu gehen. Cromwell hat dieses Kunststück nach unzähligen Trainingseinheiten am Tag X dann bravurös gemeistert. Bei Tiger Laziz war die Ausgangslage eine andere, denn Training hatte er keines absolviert. Wir waren natürlich sehr angespannt, aber ohne Grund. Als wäre es das Natürlichste auf der ganzen Welt spazierte Laziz seelenruhig in seine Transportbox und legte sich gelassen hin. Wir hatten fast den Eindruck als wüsste er, dass diese Box endlich den Ausweg aus seiner aussichtlosen Lage bedeutet. 


Auch die anderen Tiere teilweise schon in Boxen

Die große Aufregung war also keine. Laziz genoss die Ruhe seiner Transportbox in vollen Zügen. Für uns hieß das aber: Weitermachen!  Die kleinen Affen wurden narkotisiert und einzeln erst medizinisch versorgt, geimpft und dann in ihre Transportboxen gelegt, wo sie in Ruhe aufwachen konnten. Zurzeit ist unser Team gerade damit beschäftigt, die Schildkröten, den Emu, die Stachelschweine, den Pelikan, das Reh und die Adlerbussarde zu verladen. Auf unseren Social Media Kanälen Facebook, Instagram, Twitter und Snapchat sehen Sie noch mehr Updates der vergangenen Tage. 

 

Wir freuen uns natürlich sehr, wenn Sie unsere Rettungsmission unterstützen möchten. Denn auch nachdem die Tiere den Gazastreifen verlassen haben, sind sie natürlich weiterhin auf unsere Hilfe angewiesen: 



Diese kleine Damhirsch-Baby ist leider vor der Ankunft unseres VIER PFOTEN Rettungsteam im Zoo von Khan Younis verstorben.
© VIER PFOTEN | 2016

Update, 22. August 2016 - VIER PFOTEN Team seit gestern Abend in Gaza 

 

Traurige Nachrichten aus dem Khan Younis Zoo: Damhirsch-Baby kurz vor Ankunft des VIER PFOTEN Teams verstorben

 

Seit gestern Abend ist das VIER PFOTEN Rettungsteam nun im Gazastreifen, um Laziz, Gazas letzten Tiger und seine Kameraden aus dem Khan Younis Zoo zu befreien und in artgemäße Unterkünfte in Jordanien und Südafrika zu bringen. Für ein Tier kam unsere Hilfe aber leider zu spät. Ein junges Damhirsch-Baby ist am Tag unserer Ankunft verstorben. Laut den ersten Informationen hat es sich wohl an den Gitterstäben seines Käfigs schwer verletzt. Lokale Tierärzte hatten zwar versucht das Tier rasch zu behandeln, verfügten aber nicht über die ausreichenden Kenntnisse und Mittel, um das Tier, das bereits stark geschwächt war, angemessen zu versorgen. Diese traurige Nachricht zeigt umso deutlicher, wie wichtig es für die Tiere ist, den Khan Younis Zoo endlich zu verlassen. „Die Versorgungslage und die Infrastruktur sind dermaßen schlecht, dass das Leben der Tiere stark gefährdet ist“, sagt unser VIER PFOTEN Tierarzt und Missionsleiter Dr. Amir Khalil, der bereits zwei Löwenbabys und drei Löwen aus dem Al Bisan Zoo gerettet und nach Jordanien gebracht hat.

 

Unser Team braucht jetzt unbedingt Ihre Unterstützung! Die aktuelle Nachricht zeigt, wie wichtig es für die Tiere ist, den Zoo sofort zu verlassen! 



Tiere kommen nach Jordanien & Südafrika

Die meisten Tiere aus dem Khan Younis Zoo werden im Schutzzentrum „New Hope Centre“, das Teil der von VIER PFOTEN und der Princess Alia Foundation gegründeten Organisation „Al Ma’wa for Nature and Wildlife“ ist, ein vorübergehendes Zuhause finden. Laziz, Gazas letzer Tiger, findet in unserem Großkatzenrefugium LIONSROCK in Südafrika ein lebenslanges und artgemäßes Zuhause. 


Two turtles, a pelican and two porcupines have been removed to bigger enclosures at Khan Younis Zoo, Gaza.
© FOUR PAWS | 2016

Update, 14. Juni 2016 - VIER PFOTEN Team konnte einige Tiere innerhalb des Zoos in größere Gehege umsiedeln

Gestern brach unser vorletzter Tag im Zoo von Khan Younis, Gaza für unser VIER PFOTEN Team an. Auch am fünften Tag unserer Mission standen erneut medizinische Checks im Vordergrund. Die zwei großen Landschildkröten und ein Reh wurden von unserem Missionsleiter und Tierarzt Dr. Amir Khalil auf ihre Gesundheit geprüft. Eines der Tiere hatte dabei eine kleine Überraschung für uns parat: Das Reh ist – wie auch schon einer der fünf Äffchen – tragend und wird wohl schon sehr bald ein gesundes Rehkitz auf die Welt bringen. Sowohl Mutter als auch Kind geht es zum Glück gut.

 


This deer is expecting a baby very soon, our vet Dr. Amir Khalil found out during examination.
© FOUR PAWS | 2016

Erfreulicherweise konnten wir gestern auch einige Tiere umsiedeln. Die zwei Stachelschweine, die im kleinsten Käfig, den wir jemals gesehen hatten, „hausen“ mussten, fanden in einem größeren Gehege Platz, wie auch ein Pelikan und die zwei – enorm hungrigen – Landschildkröten. Es war wirklich sehr schön zu sehen, wie lebendig die Tiere auf einmal wurden, als sie endlich mehr Platz zur Verfügung hatten. Die zwei Stachelschweine liefen wie wild durch das größere Gehege und inspizierten alle Ecken ganz genau. Und selbst die oftmals sehr behäbig wirkenden Schildkröten begannen sofort sich durch den sandigen Untergrund ihrer neuen Behausung zu laufen. Es war wirklich ein schöner Moment für unser Team, das in den letzten Tagen so viel Kraft und Energie aufgewendet hatte, es den Tiere vor Ort zumindest ein klein wenig schöner zu machen.

 

Heute wird unser Team den Gazastreifen wieder verlassen. Vor unserer Abreise haben wir uns noch mit den für den Zoo verantwortlichen Leuten getroffen, um sicherzustellen, dass für die Tiere auch nach unserer Abreise gut gesorgt ist. Futter, Medikamente und Wasser stehen den Tieren ohnehin zur Verfügung. Dafür haben wir in den vergangenen Tagen ausreichend gesorgt. Und natürlich werden wir auch nach unserer Abreise aus Gaza für die Tiere da sein, wenn unsere Hilfe benötigt wird…

 

Mehr Bilder unserer Gaza-Mission finden Sie übrigens auf Facebook and Instagram


Update, 13. Juni 2016 - Unermüdlicher Einsatz auch am Wochenende

 

Bis tief in die Nacht ist unser VIER PFOTEN Team zurzeit im Khan Younis Zoo im Gazastreifen im Einsatz, um das Leben der 15 Tiere, die dort leben, zumindest ein klein wenig zu verbessern. Nachdem wir uns die ersten Tage intensiv darum gekümmert haben, alle Tiere vor Ort zu untersuchen und medizinisch zu versorgen. Stehen nun seit gestern, Reparaturarbeiten an den Gehegen an. Außerdem versuchen wir so viel Enrichment - also Beschäfitungsmaterial - für die Tiere in den viel zu kleinen Gehegen bereit zu stellen, um den Alltag ein wenig spannender zu gestalten. Gerade das Gehege von Laziz, dem letzten Tiger Gazas, bereitet Grund zur Sorge, ist es doch nur knapp 15 Quadratmeter groß. 

 

Unser Team wird Gaza in den kommenden Tagen wieder verlassen müssen. Doch unsere Hilfe versiegt darum nicht. Ganz im Gegenteil: Bereits seit unserer Ankunft kaufen wir Futtermittel für die Tiere, um auch nach unserer Abreise eine reibungslose Futterversorgung zu gewährleisten. Auch Medizin, sollte diese notwendig sein, werden wir zur Verfügung stellen. 

 

Die Untersuchungen, die von unserem Missionsleiter und Tierarzt Dr. Amir Khalil durchgeführt wurden, hatten eine große Überraschung für uns parat: Einer der fünf verbliebenen Affen ist tragend. Wir werden natürlich alles dafür tun, damit es Mutter und dem ungeborenen Affen-Baby möglichst gut geht. Allgemein kann man sagen, dass der Gesundheitszustand aller Tiere dem Umständen entspricht. Tiger Laziz wurde, anders als manch andere Tiere, nicht seditert. Unser Tierarzt entschied sich dagegen, da eine Narkose bei einer Großkatze ein viel höheres Risiko darstellt, als bei anderen Wildtieren. Laziz ist äußerlich betrachtet in einer guten Gesamtverfassung. Die Futterlieferungen, die wir ja bereits seit einigen Monaten für den Khan Younis Zoo zur Verfügung stellen, scheinen ihm gut getan haben. Er hat deutlich an Gewicht zugelegt. 

 

Auch nach unserer Abreise, werden wir weiterhin dafür sorgen, dass es den Tieren im Khan Younis Zoo den Umständen entsprechend gut geht. 

 

Mehr Fotos unserer Gaza Mission finden Sie übrigens auf Facebook


Laziz, der letzte Tiger Gazas, hat - dank unserer Futterlieferungen im Winter - deutlich an Gewicht zulegen können.
© VIER PFOTEN

Unser VIER PFOTEN Team besorgt Futter für die 15 Tiere im Khan Younis Zoo in Gaza.
© VIER PFOTEN

Update, 9. Juni 2016 - Erneute Hilfsmission von VIER PFOTEN im Khan Younis Zoo 

 

Ein VIER PFOTEN Team ist heute nach Gaza zurückgekehrt, um die Tiere im Khan Younis Zoo medizinisch zu versorgen. Der Zoo von Khan Younis war in der Vergangenheit schon mehrfach als der "schlimmste Zoo der Welt" bezeichnet worden. In diesem Moment haben wir die Grenze nach Gaza bereits hinter uns und bereiten uns auf unsere Mission vor, die morgen zeitig in der Früh starten wird. 



© FOUR PAWS | 2016

Während dem Winter: VIER PFOTEN lieferte Futter nach Gaza

Als der Khan Younis Zoo während der Wintermonate finanzielle Schwierigkeiten hatte und nicht mehr wusste, ob und wie er die Tiere versorgen konnte, schalteten wir uns ein und verteilten Futterlieferung, um die Tiere über den Winter zu bringen. Es war aber klar: Die Tiere müssen endlich wieder medizinisch versorgt werden! Eines der Tiere, die wir während unseren bisherigen Gaza-Missionen schon kennenlernen durften, war der Tiger Laziz, der noch immer in einem viel zu kleinen Käfig im Zoo von Khan Younis sein Dasein fristet. 

 

Der Fokus unserer erneuten Mission liegt vor allem darin, den Tieren medizinisch zu helfen, festzustellen, wie es ihnen grundsätzlich geht und sie gegebenenfalls zu therapieren. Außerdem werden wir dem Zoo einen Sicherheitscheck unterziehen. Immerhin sind einige Gehege schon Schwer in Mitleidenschaft gezogen. Diese Prüfung ist nicht nur für die Tiere, sondern vor allem für die Menschen wichtig, die in der Nähe des Zoos leben. Weiters möchten wir herausfinden, welche Maßnahmen wir vor Ort setzen können, um das Leben der Tiere im Zoo zu verbessern. Unser Missionsleiter und erfahrene Tierarzt in Krisenregionen, Dr. Amir Khalil, darüber: „Für uns ist klar, dass die Tiere im Zoo von Khan Younis unsere Hilfe benötigen. Während unserer Gaza-Mission möchten wir so viele Informationen wie möglich zusammentragen, um mit einer möglichst langfristigen Lösung für die Zoo-Tiere aufwarten zu können!" Im Moment ist es noch schwer zu sagen, wie diese Lösung aussehen könnte...

 


Dieses Bild zeigt Tiger Laziz, den noch letzten in Gaza lebenden Tiger aus dem Khan Younis Zoo.
© FOUR PAWS | 2016

Updates via Social Media

Unser VIER PFOTEN Team bleibt die kommenden drei bis vier Tage in Gaza. Wir halten Sie über unsere bekannten VIER PFOTEN Social Media Kanäle auf Facebook, Instagram und Twitter auf dem Laufenden! 


Mehr Informationen entnehmen Sie bitte unserer aktuellen Presseaussendung!


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