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VIER PFOTEN für indische Streuner

2014-10-13

Die VIER PFOTEN Streunerhilfe ist von September bis Oktober in Chennai, Indien, um mit lokalen Tierärzten Hunde und Katzen zu kastrieren, zu impfen und medizinisch zu behandeln. Das Projekt wurde bereits 2010 ins Leben gerufen und wird in enger Kooperation mit dem „Blue Cross of India“ durchgeführt.



© VIER PFOTEN | Naveen Mahendran

Tiere in Not

© VIER PFOTEN | Naveen Mahendran

Das VIER PFOTEN Team konzentriert sich nicht nur auf Hunde und Katzen, sondern auch auf Kühe, Ochsen, Ziegen, Schlangen, Kamele, Vögel und andere Tiere. Am wichtigsten ist es, dass Tiere mit Krankheiten und Verletzungen medizinisch versorgt werden, außerdem werden Streunertiere kastriert – bisher etwa 500 Hunde.

 

Da so viele verschiedene Tiere Hilfe brauchen, gilt es fast jeden Tag außergewöhnliche Fälle zu versorgen. VIER PFOTEN Tierärztin Dr. Anca Tomescu vor Ort: „Heute wurden 150 Vögel, die illegal auf der Straße zum Verkauf angeboten wurden, konfisziert. Einige der Tiere waren krank und ein paar verstarben leider sogar. Doch zum Glück konnten wir die meisten von ihnen retten und freilassen.“ Bei einem anderen Fall behandelten die VIER PFOTEN Tierärzte den verwundeten und entzündeten Fuß eines Kamels, das sich in einem Seil verheddert hatte.


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Streuner und ihre Schicksale

Trotz allem sind  Hunde immer noch die häufigsten Patienten. Mosu (was soviel bedeutet wie „der alte Mann“) ist einer von ihnen und wird seinem Namen wirklich gerecht: Er ist ein alter, tauber und blinder Hund mit einem verletzten Bein und hat keinen einzigen Zahn mehr in seinem Maul. Er lebt bei einer Koppel, an der das Team jeden Tag auf dem Weg zur Klinik vorbeikommt. Mosu steckt dann sofort seine Nase in die Luft, schnüffelt und folgt dem Team in die Klinik, wo er den ganzen Tag unter einem Tisch tief und fest schläft.


Hund Mosu
© VIER PFOTEN | Naveen Mahendran

Der Hund Catifea („samtweich“ – der Hund wurde wegen seines besonders weichen Fells so genannt) musste einige Schmerzen erdulden, als seine Wunde behandelt wurde. Dennoch ist er immer begeistert und freut sich, wenn er jemanden aus dem lokalen Team vor Ort erkennt.
© VIER PFOTEN | Naveen Mahendran

Hilfe zur Selbsthilfe

Neben der generellen Unterstützung wurde ein Programm für die Ausbildung lokaler Tierärzte gestartet. Jeden Tag werden zahlreiche verletzte Tiere in das Tierheim des Blue Cross gebracht, wo das VIER PFOTEN Team arbeitet. Dr. Anca Tomescu: „Das beste, das wir tun können, ist, den lokalen Tierärzten Fachwissen zur Verfügung zu stellen und sie mit unserer Erfahrung zu unterstützen. Sie haben ein gutes medizinisches Grundwissen, aber benötigen dennoch Hilfe aufgrund der großen Zahl von Tieren, die hier Hilfe benötigen.



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