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Die vergessenen Hunde von Tschernobyl

2017-08-10

© VIER PFOTEN | Tomas Halasz

VIER PFOTEN impfte und kastrierte 120 Streunerhunde in der Sperrzone

Die Explosion von Reaktor 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl am 26. April 1986 gilt als eine der schwersten Nuklearkatastrophen der Geschichte. Über 120.000 Menschen aus 189 Städten und Gemeinden wurden aus der 30 Kilometer weiten Sperrzone rund um das beschädigte Kraftwerk evakuiert.

 

Zurückgelassen wurden dabei viele Haustiere, allen voran Hunde.

Über 30 Jahre später leben heute hunderte Streunerhunde in der Sperrzone. Gemeinsam mit der amerikanischen NGO Clean Futures Fund (CFF) hat VIER PFOTEN Streuner medizinisch versorgt. Ziel der internationalen Tierschutzorganisation war es, bis zu 120 Tiere zu impfen und kastrieren.



© VIER PFOTEN | Tomas Halasz

Tollwut ist nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen ein großes Risiko

Rund um das Kernkraftwerk nahe der ukrainischen Geisterstadt Prypjat tummeln sich heute hunderte Nachfahren der zurückgelassenen Hunde von Tschernobyl. Aufgrund zahlreicher Wildtiere in der Sperrzone sind die Streuner oftmals mit Tollwut infiziert.

 

Mit einer Impfung für Hunde schützen wir auch die 3.500 Arbeiter des Kraftwerks, die mit den Tieren in Kontakt kommen und sich um sie kümmern. Mit den Kastrationen erreichen wir zusätzlich die langfristige Reduzierung der Streunerhunde-Population. Das ist wichtig, denn durch Nahrungsmangel und extrem kalte Winter stehen die Überlebenschancen für die Streuner von Jahr zu Jahr schlechter.



© VIER PFOTEN | Tomas Halasz

Internationale Kooperation

Ein internationales Team, zusammengestellt von CFF, wird sich in den kommenden Monaten um die Behandlungen der Streunerhunde von Tschernobyl kümmern. VIER PFOTEN hat sich dafür nicht nur einen erfahrenen Tierarzt zur Verfügung gestellt, sondern hat die Partner auch mit Narkosemedikamenten und professioneller Ausstattung für das Projekt versorgt.



© VIER PFOTEN | Tomas Halasz

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