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Streunerhilfe SAC in Rumänien



© VIER PFOTEN

Ein umfangreiches Kastrationsprojekt startete 2013 im 6. Bezirk der rumänischen Hauptstadt Bukarest. In vielerlei Hinsicht markierte es einen neuen Schritt in den Bemühungen, eine tierfreundliche Populationskontrolle in Osteuropa zu etablieren.

 

Der 6. Bezirk von Bukarest wurde dadurch Schauplatz des ersten großen SAC Projektes seit Jahren, das planmäßig bis zum Sommerbeginn 2014 andauern soll. Seit Mitte März ist ein Team aus Tierärzten und Hundefängern vor Ort, um Tiere zu kastrieren, zu impfen und zu behandeln. Jeder Hund wird dabei registriert und mit einem Markierungsclip versehen, bevor er in ein besseres, sichereres Leben entlassen wird. Bereits kurz nachdem das Projekt öffentlich verkündet worden war, wurde VIER PFOTEN von zahlreichen Bürgern kontaktiert, die mehr darüber wissen wollten und ihre Unterstützung zusicherten.

 


Die traurige Wende: rumänisches Parlament beschloss Tötungsgesetz

Nach einem tragischen Vorfall, bei dem ein kleiner Junge von Streunerhunden tödlich verletzt wurde, beschloss das rumänische Parlament auf Drängen von Präsident Basescu am 10. September 2013 ein umstrittenes Gesetz:  Es erlaubt den lokalen Behörden, Streunerhunde zu töten, wenn sich innerhalb von 14 Tagen, nachdem sie eingefangen wurden, niemand findet, der sie adoptiert.

 

Das VIER PFOTEN Team vor Ort und International tut alles in seiner Macht stehende, um die Situation der Streuner nachhaltig zu verbessern. Wir sind im ständigen Kontakt mit den zuständigen Behörden und versuchen vor allem auch die Bevölkerung vor Ort durch Aufklärungsarbeit positiv zu stimmen.

 


VIER PFOTEN protestiert gegen das Gesetz und unternimmt rechtliche Schritte

© VIER PFOTEN

Beim Appellationsgericht in Bukarest haben wir am 10. März 2014 Berufung gegen das umstrittene Gesetz zur Tötung von Streunern eingelegt – dies ist ein erster wichtiger Schritt, um die nun offiziell begonnenen Massaker zu stoppen.

 

Wir haben bei den zuständigen Stellen bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass das Töten der Hunde keineswegs das Problem auf den Straßen löst. VIER PFOTEN wird alle möglichen Schritte unternehmen, die Regierung davon zu überzeugen, das Gesetz zu stoppen und eine Regelung zu finden, die ohne Töten auskommt und somit sowohl den Menschen als auch den Tieren gerecht wird.

 

Zusätzlich haben wir einen Online-Protest initiiert, in dem wir den rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta dazu auffordern, das Tötungsgesetz außer Kraft zu setzen und die Massentötungen zu stoppen!



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