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Bärenbotschafter


Andreas Hoppe ist Bären-Botschafter für den BÄRENWALD Müritz.

 

Der Schauspieler, bekannt als Ludwigshafener Tatort-Kommissar Mario Kopper, engagiert sich seit vielen Jahren für Tiere, Natur und Umwelt. Als Bären-Botschafter hilft er uns, den Blick der Öffentlichkeit auf Bären zu lenken, die immer noch in schlechter Haltung leiden.



© VIER PFOTEN | Fred Dott

           

„Da das Gefühl für Freiheit und Wildnis zunehmend aus unserem Bewusstsein verschwindet, scheint auch die Empathie für Wildtiere und deren Leiden abzunehmen. Für diese mächtigen, aber aufgrund ihrer erbärmlichen Haltungsbedingungen degenerierten Tiere gibt es noch eine Hoffnung: Der BÄRENWALD Müritz mit relativ artgerechten Lebensräumen für die Bären.“

Andreas Hoppe

 

 


Braunbären in Zoo- und Privathaltung

In Deutschland werden derzeit über 140 Bären in Zoos, Tierparks, Wildparks und anderen öffentlich zugänglichen zoologischen Einrichtungen betreut. Die Qualität der Haltung variiert dabei sehr stark: Während einem Bären im BÄRENWALD Müritz etwa 5.000 Quadratmeter zur Verfügung stehen, werden dutzenden Braunbären in deutschen Zoos und Tierparks nur wenige hundert Quadratmeter gegönnt. Schätzungsweise 20 Tiere werden nach wie vor in völlig unzureichenden Gehegen zur Schau gestellt. Oft werden nicht einmal die einfachsten und billigsten Maßnahmen zur Beschäftigung der Bären umgesetzt. Der Hauptgrund für die Missstände: Neben den allgemeinen Vorgaben des Tierschutzgesetzes existieren veraltete und unzureichende Mindestanforderungen, die durch das so genannte Säugetiergutachten* vorgeben werden. In der Regel bewerten die zuständigen Veterinärämter Braunbärenhaltungen in Zoos (ggf. auch Privathaltungen) auf Grundlage des  Säugetiergutachtens. Demnach erlauben die Vorgaben in Deutschland immer noch Bärenhaltungen in kleinen Betonarealen. Zudem wird es als ausreichend und artgemäß angesehen, wenn für zwei Bären ein Gehege mit einer Größe von 150 Quadratmetern zur Verfügung steht. Diese Vorgaben des Säugetiergutachtens werden sowohl von Wissenschaftlern als auch von Tierschützern als veraltet kritisiert.

 

Seit 2011 arbeiten vom zuständigen Bundesministerium berufene Sachverständige an einer Überarbeitung des Gutachtens; der neue Entwurf wird voraussichtlich 2014 durch das Ministerium veröffentlicht werden. Strengere Mindestanforderungen für Bären sind dann perspektivisch in den betroffenen Einrichtungen umzusetzen; möglicherweise werden manche Zoos, die die neuen Anforderungen nicht erfüllen können, ihre Bärenhaltung aufgeben müssen. VIER PFOTEN setzt sich seit Jahren für eine Verbesserung der Haltungsbedingungen sowie für eine Überarbeitung des Säugetiergutachtens ein und bietet Zoos eine Zusammenarbeit an, um den dort lebenden Bären ein artgemäßes Leben zu ermöglichen.

 

 

*„Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren“ vom 10.06.1996, herausgegeben vom Bundesministerium  für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)



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