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Rettung von Mashutka

2017-12-05

Die 13-jährige Braunbärin Mashutka muss nie wieder kämpfen. Am 29. November gelang es uns, die Bärin zu retten und in unseren BÄRENWALD Domazhyr nahe Lemberg zu bringen. Die Braunbärin war regelmäßig auf Jagdstationen nahe Kiew als Kampfbärin missbraucht worden. Sie vegetierte in einem winzigen Käfig und durfte ihn nur zu einem einzigen Zweck verlassen: um in der sogenannten „Bärenhetze“ gegen Jagdhunde zu kämpfen.

 

Der kurze Film zeigt Mashutkas erste Schritte im BÄRENWALD Domazhyr:





Bärenhetze ist eine grausame Praktik, bei der die Bären angebunden sind, mit Seilen oder Ketten kontrolliert werden und sich kaum gegen die Hundeattacken wehren können. Obwohl Bärenkämpfe offiziell verboten sind, gibt es für die Veranstalter rechtliche Schlupflöcher.

 

Wird fordern daher ein generelles Verbot der grausamen Bärenhaltung und helfen gleichzeitig der Regierung, Bären wie Mashutka in unserem BÄRENWALD Domazhyr ein artgemäßes Zuhause zu geben. Jetzt Petition unterschreiben


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Tierarzt Dr. med. vet. Frank Göritz vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) betreute Mashutkas Rettung:
„Obwohl man es Mashutka auf den ersten Blick gar nicht ansieht, ist sie abgemagert und hat aufgrund mangelnder Bewegung viel zu wenig Muskulatur aufgebaut. Bei der Untersuchung habe ich jeden ihrer Knochen gespürt. Bären, die in so furchtbaren Verhältnissen leben wie Mashutka, halten keinen Winterschlaf, und in ihrem Zustand würde die Bärin den auch niemals überleben. Sie muss im VIER PFOTEN BÄRENWALD Domazhyr erst einmal gut gepflegt und aufgepäppelt werden.“


Keine Bärenhetze mehr – was hinter dem Gesetzesentwurf No. 6598 steckt

 Dank des Einsatzes von VIER PFOTEN ist die Bärenhetze in der Ukraine bereits seit 2015 gesetzlich verboten. Das Gesetz untersagt zwar diese grausame „Tradition“, aber nicht generell die Haltung von Bären auf Jagdstationen. Daher besteht immer noch ein hohes Risiko, dass Braunbären dort gehalten und illegal für die Hetze missbraucht werden. Derzeit vegetieren rund 20 Bären auf ukrainischen Jagdfarmen. Eine neue Gesetzesinitiative könnte diese Tierquälerei jetzt endgültig beenden: Der Gesetzesentwurf No. 6598, der derzeit dem ukrainischen Parlament vorliegt, verbietet die Haltung von Bären auf Jagdstationen sowie jene von Bären in Restaurants, Hotels und anderen Freizeiteinrichtungen. Während die Jagdlobby in der Ukraine versucht, diesen zu verhindern, haben wir eine Petition zur Durchsetzung des neuen Gesetzes gestartet. Bitte helfen Sie der Kampfbärenhaltung endlich ein Ende zu bereiten: saddestbears.com/ukraine              


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