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VIER PFOTEN rettet zwei ukrainische Bären

2017-10-11

Am 09. Oktober haben wir den Bären Tyson aus einer Jagdstation in der Ukraine befreit und in unseren BÄRENWALD Domazhyr gebracht.


Carsten Hertwig, Bärenexperte von VIER PFOTEN, und ein Tierärzteteam bei der Rettung von Tyson.
© VIER PFOTEN | Christiane Flechtner

Bereits als Bärenjunges wurde Tyson seiner Mutter entrissen und auf die Jagdstation gebracht. Typischerweise werden auf solchen Stationen bei der sogenannten ‚Bärenhetze‘ Jagdhunde darauf trainiert, Bären zu attackieren. Wir gehen davon aus, dass auch Tyson dieses Schicksal durchleiden musste.


Tysons erste Schritte in sein neues Leben in unserem BÄRENWALD Domazhyr.
© VIER PFOTEN | Christiane Flechtner

Bärenhetze in der Ukraine

Die Bärenhetze ist in der Ukraine ist durch unseren Einsatz bereits seit 2015 gesetzlich verboten, nicht aber die Haltung von Bären auf Jagdstationen an sich. Daher besteht immer noch ein hohes Risiko, dass Braunbären dort gehalten und illegal für die Hetze missbraucht werden. Derzeit vegetieren rund 20 Bären auf ukrainischen Jagdfarmen.

 

VIER PFOTEN fordert daher eine Verschärfung des bestehenden Gesetzes, damit in Zukunft auch die Haltung von Braunbären auf Jagdstationen, in Restaurants, Hotels etc. generell verboten wird. 


Dies war 14 Jahre Manyas Zuhause.
© FOUR PAWS

Manya wird aus ihrem Käfig befreit

Nach der Rettung von Tyson konnte unser VIER PFOTEN-Team am 10. Oktober gleich ein weiteren Bären in der Ukraine befreien. Bärin Manya wurde seit fast 14 Jahren in einem winzigen Käfig gehalten. Dieser stand inmitten eines öffentlichen Shopping Centers vor einem Restaurant, um Besucher anzuziehen. Dank der Kooperation von Manyas Besitzer konnten wir sie in unser Schutzzentrum, den BÄRENWALD Domazhyr bringen.


Manya wird für den Transport ins VIER PFOTEN-Schutzzentrum vorbereitet.
© VIER PFOTEN | Christiane Flechtner

Unser Team, unter der Leitung von Tierarzt Dr. Frank Göritz, untersuchte Manya medizinisch, bevor sie für ihren Weitertransport vorbereitet wurde. Endlich konnte die große Bärin ihren Käfig verlassen und ihre Reise in ein neues Leben antreten. Dieser wird nun zerstört, an seiner Stelle soll ein Kinderspielplatz errichtet werden.


Manya genießt sichtlich das erste Bad ihres Lebens.
© VIER PFOTEN | Christiane Flechtner

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